Vorworte

Leitbild der FHWien der WKW

Unsere
Mission
»Praxisorientierte und
forschungsbasierte
Hochschulbildung mit besten
Karrierechancen
für die Studierenden –
topqualifizierte Fach- und
Führungskräfte für die heimische
Wirtschaft«

Als wirtschaftsnahe Hochschule bieten wir unseren Studierenden praxisorientierte akademische Aus- und Weiterbildungen in Management und Kommunikation. Wir statten unsere Studierenden mit anwendungsbezogenem Wissen auf dem neuesten Stand der Forschung und der unternehmerischen Praxis aus.

Durch ein breites Spektrum an berufsbegleitenden Studienangeboten ermöglichen wir den Studierenden die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie. Dabei nehmen wir auf die Situation Berufstätiger Rücksicht.

Bei der Einführung neuer Studiengänge achten wir stets auf die Bedürfnisse der Unternehmen. Bestehende Studienangebote entwickeln wir weiter, damit sie den sich wandelnden Anforderungen in den Betrieben gerecht werden. Durch die ausgeprägte Wirtschaftsnähe eröffnen wir unseren Studierenden exzellente Karriereperspektiven im In- und Ausland.

Zugleich tragen wir zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Wien bei, für dessen Erfolg bestens ausgebildete MitarbeiterInnen und ManagerInnen zentral sind: Die heimischen Unternehmen finden in unseren AbsolventInnen jene topqualifizierten Fach- und Führungskräfte, die sie brauchen, um auf dem globalisierten Markt erfolgreich zu sein.

In der Wissenschaft legen wir einen Schwerpunkt auf praxisbezogene Forschung und Entwicklung, deren Ergebnisse den Unternehmen nützen.

Unsere
Vision
Die führende
Fachhochschule
für Management &
Kommunikation

Wir sind Österreichs führender Anbieter von Fachhochschul-Studiengängen und Weiterbildungsprogrammen für Management & Kommunikation, zunehmend auch an der Schnittstelle von digitaler Technologie und Wirtschaft. Nach dem Grundsatz des lebenslangen Lernens gestalten wir akademische Bildung aktiv, flexibel und zukunftsorientiert.

In der Forschung sind wir bei speziellen Themen international sichtbar und für unsere Exzellenz anerkannt. Dazu arbeiten wir mit renommierten Partnern in internationalen Projekten eng zusammen.

Unsere
Werte
Unsere Mitarbeiter-
Innen sorgen für das
TeamLife und leben
unsere Werte.

Vielfältig

Wir sind aufgeschlossen für Neues und fördern innovatives Denken und Handeln. Bei uns arbeiten Menschen mit vielfältigen Kompetenzen und Lebenserfahrungen. Diese Vielfalt sehen wir als besondere Stärke. Wir sind familienfreundlich und arbeiten gerne in multikulturellen Teams. Im Umgang miteinander stehen Vertrauen, Respekt und Wertschätzung an oberster Stelle.

Interessant

Wir wollen die Zukunft mitgestalten, die immer wieder neue Aufgaben und Herausforderungen für uns bereithält. Wir schätzen das abwechslungsreiche Arbeiten in einer modernen Hochschule, die im direkten Dialog mit der Wirtschaft steht. Besonders wichtig ist uns, dass sich die Lehre an Forschung und Praxis orientiert und immer auf dem neuesten Stand ist.

Sinnvoll

Für uns ist die Arbeit im Bildungsbereich mehr als ein Beruf. Wir liefern der Wirtschaft und den Wissenschaften wichtige Impulse und erarbeiten Antworten auf die drängenden Fragen der Zeit. Und wir schauen immer nach vorne. Mit großem Engagement unterstützen wir unsere Studierenden, die erforderlichen Kenntnisse und Kompetenzen für das Berufsleben zu erwerben.

Unsere
Positionierung
Die FHWien
der WKW...

... ist Österreichs führende Fachhochschule für Management & Kommunikation.

... steht für praxisorientierte Hochschulbildung und eine große Nähe zur Wirtschaft.

... verbindet Wirtschaft und Wissenschaft.

... setzt auf praxisnahe, exzellente und forschungsbasierte Lehre und eine Didaktik am Puls der Zeit.

... bietet Bachelor- und Master-Studiengänge sowie Weiterbildungsprogramme an, von denen viele berufsbegleitend durchgeführt werden und für Berufstätige maßgeschneidert sind.

... arbeitet speziell in Forschung und Lehre erfolgreich mit Österreichs führenden Unternehmen zusammen.

... kooperiert mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen und transferiert die Forschungsergebnisse in die Lehre.

... ermöglicht ihren Studierenden, Lehrenden und MitarbeiterInnen Erfahrungen in einem internationalen Umfeld.

... eröffnet ihren AbsolventInnen beste Karrierechancen in der Wirtschaft.

... fördert kompetente und intrinsisch motivierte MitarbeiterInnen, die ihre vielfältigen persönlichen und beruflichen Erfahrungen einbringen.

2020 in Zahlen

0
Studierende in Bachelor- & Master-Studiengängen
  • Männlich
  • Weiblich
  • Bachelor
  • Master
  • Vollzeit
  • Berufsbegleitend

Studienbereiche

Communication Management

Innovationsschub bei Digitalisierung der Lehre

Dank unseres Stadt Wien Kompetenzteams für die Digitalisierung der Kommunikationsprofessionen und unserer bisherigen Erfahrung im Bereich E-Learning ging die Umstellung auf das Distance-Learning mit hohem Innovationsanspruch vor sich. Dass unsere Lehre zukunftsweisend ist, wurde auch bei der Vergabe des Preises für innovative Lehre der FHWien der WKW deutlich: Für einen Text-Workshop ganz anderer Art, bei dem mit Elementen aus dem Improvisationstheater Texte erlebbar gemacht werden, erhielt unser Lehrendenteam Elisabeth Gräf und Roman Kellner den Lehrpreis in der Kategorie „Einzelne innovative Elemente“.

Unsere Events wurden ebenfalls im Online-Format umgesetzt. Im Mai fand der „Digital Marketing Monday“ mit über hundert TeilnehmerInnen erfolgreich statt, ebenso die digitale Keynote über Integrierte Marketingkommunikation des internationalen Experten Vijay Viswanathan von der Northwestern University, Chicago.

Einen besonderen Erfolg konnten unsere Alumni verzeichnen. So wurden die Masterarbeiten von Clara Wimmer und Philipp Wamprechtsamer mit dem Franz-Bogner-Wissenschaftspreis für PR ausgezeichnet und unsere Bachelor-Absolventin Kosima Kovar kam für ihr Engagement im Green Marketing unter die „FORBES 30 under 30“.

Auch unsere ForscherInnen zeichneten sich durch herausragende Leistungen aus. So wurde unsere Studie zu Distance-Learning im FNMA-Magazin veröffentlicht und Uta Rußmann wurde als Expertin in der ORF-Sendung „Dok 1“ zum Thema US-Wahl zum Medienverhalten von Donald Trump interviewt. Darüber hinaus wurde ihre Forschungsarbeit im Sammelband „Vernetzte Bilder. Visuelle Kommunikation in Sozialen Medien“ veröffentlicht.

FH-Prof.in Mag.a Dr.in Sieglinde Martin
Head of Department
Department of Communication

Wir sind über die Kooperation mit der FHWien der WKW sehr froh. Die Studierenden gehen mit viel Herzblut und Motivation an die Sache heran und präsentieren eine Menge guter Ideen. Wir nutzen die Konzepte der Studierenden nicht nur als Inspiration, sondern können einige Ideen direkt umsetzen und in unsere Marketingaktivitäten einfließen lassen. Ich möchte den Studierenden mein höchstes Kompliment aussprechen und kann jedem Unternehmen nur empfehlen, diese Chance zu ergreifen.

Seyla Hodzic, BA, MA
Marketing Manager, Mitsubishi Motors Österreich/DENZEL Autoimport GmbH
Praxisprojektpartnerin und Bachelor- sowie Master-Absolventin

Foto: Mitsubishi Motors Österreich

Digital Economy

Aufbau der Studienangebote, Entwicklung des Teams

Drei Aufgaben haben die Arbeit des Studienbereichs Digital Economy 2020 geprägt:

Aufbau des Bachelorstudiums. Seit 25 bzw. 20 Jahren steht die FHWien der WKW für die Themen „Management“ und „Kommunikation“. Mit dem im Herbst 2019 gestarteten Bachelor-Studiengang Digital Business erweitern wir unser Angebot und bilden ab jetzt auch Fachleute an der Schnittstelle von digitaler Technologie, Management und Kommunikation aus — übrigens fast genau zur Hälfte Frauen und Männer. Die ersten Studienabschlüsse werden wir 2022 feiern.

Entwicklung eines Teams. Ohne die richtigen Kollegen und Kolleginnen geht nichts. Das gilt besonders für Lehre und angewandte Forschung. Gleichzeitig werden Fachleute für digitale Transformation in praktisch allen Branchen gesucht. Wir freuen uns daher, dass es gelungen ist – neben vielen exzellenten Lehrbeauftragten –, vier wissenschaftlich, in der beruflichen Praxis und didaktisch qualifizierte Kolleginnen und Kollegen für die Mitarbeit in unserem Team zu gewinnen.

Konzeption eines neuen Masterstudiums. 2020 hat das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung 330 zusätzliche FH-Studienplätze im Rahmen einer Ausschreibung vergeben. Beantragt worden waren mehr als 1.400 Plätze. Mit ein wenig Stolz dürfen wir berichten, dass wir mit dem Konzept „Master-Studium Digital Innovation Engineering“ erfolgreich waren und uns über die Finanzierungszusage für 20 Studienplätze freuen konnten. Das neue Studium wird sich mit dem kreativen Einsatz digitaler Technologie für wirtschaftlich erfolgreiche und ethisch verantwortungsvolle Innovationen beschäftigen. Der Start des neuen Studiengangs ist für den Herbst 2022 geplant.

FH-Prof. Dr. Dr. Sebastian Eschenbach
Head of Department
Department of Digital Economy

Digitale Technologie ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Technisches Know-how verbunden mit wirtschaftlichem Denken sowie Kommunikations- und Marketinggeschick, das eröffnet Ihnen die Möglichkeit, ganz vorne im Wirtschaftsleben mitzuspielen. Digital Business ist der kompetenzübergreifende Studiengang der Zukunft!

Mag.a Lorena Skiljan, MBA
Gründerin von Blockchain Austria

Financial Management

Bestens vorbereitet auf Karrieren im Financial Management

Ein Schwerpunkt der Ausbildung im Studienbereich Financial Management blieb auch im Jahr 2020 die Digitalisierung. Sie hat auf die Bereiche Finanz-, Rechnungs- und Steuerwesen sowie Financial Management & Controlling erheblichen Einfluss. Unsere sehr praxisnahe, aber gleichzeitig wissenschaftlich fundierte Ausbildung auf akademischem Niveau setzt diese Entwicklung konsequent in der Lehre um und stellt somit die ideale Vorbereitung auf eine erfolgreiche Karriere im Financial Management dar.

Ein weiteres wesentliches Thema blieb die Internationalisierung in der Lehre, wovon die Studierenden unter anderem in den Lehrveranstaltungen „Sonderfragen der internationalen Rechnungslegung“ und „Economics“ profitieren konnten.

Im Bereich Projektmanagement und Unternehmensprojekte wurden die bisherigen Unternehmenskooperationen fortgeführt und um neue spannende Projekte in den Bereichen Steuerrecht mit einem internationalen Beratungsunternehmen und Rechnungslegung gemeinsam mit einem Immobilienunternehmen ergänzt.

Die Zusammenarbeit mit dem Competence Center für Business Controlling und Accounting unserer Fachhochschule wurde weiter intensiviert. Ein Ergebnis ist die gemeinsame Forschung zu Financial Management und Controlling. So wurde im Jänner 2020 in der Zeitschrift „CFO aktuell“ ein Artikel über den Einfluss von IFRS auf die Rolle des Controllings am Beispiel eines österreichischen börsennotierten Unternehmens veröffentlicht.

Natürlich spielte auch die Corona-Krise eine Rolle. Von einem Tag auf den anderen mussten die Lehrveranstaltungen auf Distance Learning umgestellt werden – eine große zusätzliche Aufgabe für das Team des Studienbereichs. Umfragen unter den Studierenden zeigen, dass dies insgesamt gut gelungen ist, insbesondere auch dank des unermüdlichen Einsatzes aller Lehrenden.

Dr. Thomas Kaufmann-Lerchl
Head of Financial Management Study Programs

Das Besondere am Bachelor-Studiengang Finanz-, Rechnungs- und Steuerwesen liegt in der exzellenten Ausbildung für viele unterschiedliche Karrierewege: In den Bereichen Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung ist analytisches Arbeiten der Kern. Das Fachwissen ist relativ unternehmensunabhängig einsetzbar. Im Controlling arbeitet man eher unternehmensspezifisch und ist breit aufgestellt – von der Kostenrechnung bis zum Prozessmanagement. Und im Bereich Finanzmärkte ist es wichtig, die mathematischen und statistischen Grundlagen gut zu beherrschen. All diese Themengebiete werden bereits im Bachelorstudium abgedeckt. Im Master-Studiengang Financial Management & Controlling kommt zur Vermittlung der fachlichen Inhalte noch der Erwerb der Management- und Führungskompetenzen hinzu.

FH-Prof. Dr. Christian Kreuzer
Geschäftsführer des Österreichischen Controller-Instituts
Lehrender im Studienbereich Financial Management

Human Resources & Organization

Virtuelle Highlights und wertvolle Weiterentwicklung

2020 stand ganz im Zeichen des Distance Learning. Im März waren durch die Covid19-Krise Lehrende, Studierende sowie der Verwaltungsbereich gefordert, rasch und unkompliziert in den Online-Modus zu wechseln. Dank des Know-hows unserer Lehrenden, der Flexibilität der Studierenden, unseres starken Zusammenhalts im Team sowie der Unterstützung durch das Kompetenzzentrum für E-Learning konnte die Situation gut gemeistert werden.

Und mehr als das: Im Laufe des Jahres wurden zahlreiche Innovationen in Form von neuartigen Lehrkonzepten unter Integration neuer Kollaborationstools (Zoom, Mirro, Mentimeter etc.) entwickelt. Einige dieser kreativen Konzepte wurden bei der Verleihung des Preises für innovative Lehre präsentiert, bei der Mag.a Steffi Bärmann und Mag.a Felicia Fuchs für die Lehrveranstaltung „Coaching Grundlagen“ als Gewinnerinnen in der Kategorie „Innovatives Lehrkonzept für eine gesamte Lehrveranstaltung“ prämiert wurden.

Ebenso konnten unsere internationalen Lehrprojekte mit anderen Hochschulen erfolgreich auf virtuellem Weg fortgesetzt werden: Im Bachelor-Studiengang kam es zur virtuellen Zusammenarbeit mit Lehrenden und Studierenden der De Haagse Hogeschool aus den Niederlanden. Im Master-Studiengang arbeiteten im Rahmen der Global Case Study Challenge insgesamt 600 Studierende von 22 Universitäten aus 14 verschiedenen Ländern virtuell zusammen. In Kooperation mit der TH Köln wurde sogar ein virtuelles Organisationslaboratorium erstmals erfolgreich umgesetzt. Dieses Jahr schenkte uns demnach virtuelle Highlights und wertvolle Weiterentwicklungsmöglichkeiten im Bereich des Distance Learning.

FH-Prof.in Dr.in Christina Maria Schweiger
Head of Human Resources & Organization Study Programs

Im März stand die Welt auf einmal Kopf und 100 Prozent Distance Learning in der Lehrveranstaltung „Coaching Grundlagen“ war unsere neue Realität. Gemeinsam mit meiner Kollegin Mag.a Steffi Bärmann stellten wir uns dieser Herausforderung mit viel Kreativität und Experimentierfreude: Mit der kreativen Nutzung neuer Tools und abwechslungsreichen interaktiven Lernarrangements ist es uns gelungen, bei unseren Studierenden in einer auf Social Skills ausgerichteten Lehrveranstaltung eine (virtuelle) Coachingkompetenz aufzubauen. Am Ende dieses lehrreichen Jahres können wir einmal mehr bestätigen: Ja, es ist möglich!

Mag.a Felicia Fuchs
Externe Lehrende im Master-Studiengang
Organisations- & Personalentwicklung

Foto: Mag. Milena Ioveva

Journalism & Media Management

2020 – eine digitale Herausforderung

Das Jahr begann vielversprechend: Anna Muhr, Redakteurin und Moderatorin des hauseigenen Radiosenders Radio NJOY 91.3., erhielt den Radiopreis der Erwachsenenbildung in der Kategorie Kultur. Die International School of Multimedia Journalism (ISMJ) fand Anfang Februar zum bereits sechsten Mal in Wien statt und wir freuten uns auf die Fortsetzung im Juli im ukrainischen Lviv sowie auf zahlreiche weitere internationale Kooperationen: das Radioprojekt EU On Air, die Jahrestagung der European Journalism Training Association, gehostet durch die FHWien der WKW, sowie auf Reisen wie zum Journalismusfestival in Perugia in Kooperation mit Der Standard.

Das Jahr 2020 stellte für Praxis und Lehre einen Digitalisierungs-Härtetest dar. Selbst der Radiosender wurde phasenweise von zu Hause aus betrieben. Nur dank dem unermüdlichen Einsatz des Studienbereichsteams, dem Engagement der Lehrenden sowie dem Durchhaltevermögen der Studierenden war es trotz erschwerter Bedingungen möglich, den Lehrbetrieb aufrechtzuerhalten und die zahlreichen Praxisprojekte zu realisieren.

Dabei war Kreativität gefragt: TV-Aufnahmen mit dem Handy, Interviews via Videokonferenz-Tools und Einsprechen von Radiobeiträgen unter der Decke oder im Schrank. Dass all dies im Endeffekt reibungslos funktioniert hat, ist auch den Vorarbeiten der letzten Jahre zu danken. Die erreichte Qualität zeigen dabei nicht nur die zahlreichen aktuellen Publikationen der ForscherInnen des Studienbereichs, sondern auch die journalistischen Arbeiten unserer Studierenden, die erneut im Rahmen des Journalismus Nachwuchspreises der FHWien der WKW gewürdigt wurden.

Am Ende des Jahres sind wir um einige Erkenntnisse reicher und freuen uns über alles, was 2020 für 2021 erreicht werden konnte.

FH-Prof.in Mag.a Dr.in Daniela Süssenbacher
Head of Journalism & Media Management Study Programs

Hatte das „Corona-Jahr“ 2020 eigentlich auch gute Seiten? Ja, unbedingt. Es hat etwa die Wichtigkeit einer vielfältigen, unabhängigen und qualitätsvollen Medienlandschaft aufgezeigt. Österreichs Medien haben einen unschätzbaren Beitrag zur Bewältigung der Krise geleistet: Sie haben regelmäßig und seriös über alle aktuellen Entwicklungen informiert und Akzeptanz für die Maßnahmen der Bundesregierung geschaffen. Sie haben Hilfsaktionen lanciert und die Menschen zu Hause nicht zuletzt durch ihre Unterhaltungsangebote bei der Bewältigung der Krise unterstützt. All dies ist nur möglich mit hervorragend qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. So ist 2020 auch die Aus- und Weiterbildung der Menschen, die in den Medien arbeiten und arbeiten werden, stärker in den Vordergrund gerückt – und das ist absolut positiv!

Dipl.Kffr. Corinna Drumm
Geschäftsführerin Verband Österreichischer Privatsender (VÖP)

Foto: VÖP / Gruber Pictures

Management & Entrepreneurship

Ultimativer Praxisbezug für die Lehre

Der Studienbereich Management & Entrepreneurship bereitet Studierende sowohl im Bachelor- als auch im Master-Studiengang auf unterschiedlichen Ebenen auf zukünftige Führungsaufgaben vor. Der herausforderndste Aspekt dieser Aufgaben ist wohl der professionelle Umgang mit Krisen. Das Jahr 2020 zeigte uns, wie unerwartet und oftmals auch unverschuldet Unternehmen und andere Organisationen von einer solchen heimgesucht werden können.

Die Corona-Pandemie erforderte einerseits eine Anpassung des Studienbetriebs, andererseits wurde die Bewältigung der Krise in der Lehre selbst zum Thema gemacht. Für die Studierenden verknüpfte sich damit eine aktuelle, globale Krise mit den Inhalten ihres Studiengangs. Abgesehen von den negativen Auswirkungen auf den Alltag aller Beteiligten stellte dies für die Lehre den ultimativen Praxisbezug her und konnte hinsichtlich Krisenanalyse und Krisenbewältigung als unvorhergesehenes Trainingsfeld mit überschaubarem Risiko gesehen werden.

Insbesondere in den höheren Semestern und in den Modulen mit Fallstudien wurde das verantwortungsvolle Wirtschaften unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) noch intensiver thematisiert. Die anwendungsorientierte Durchdringung ökonomisch erfolgreicher Unternehmensführung mit sozialen und ökologischen Perspektiven manifestierte sich auch in den Projekten mit unseren Partnerunternehmen, deren Aufgabenstellungen immer häufiger eine nachhaltige Entwicklung bzw. soziale und ökologische Neuorientierung beinhalten.

Manfred Schieber, M.A., MBA, MSc
Head of Management & Entrepreneurship Study Programs

Das Besondere am Master-Studiengang Executive Management ist die interdisziplinäre Ausrichtung, die den Studierenden ein umfassendes Verständnis für verschiedene Prozesse in Unternehmen vermittelt. Projekte als Teil der Lehre und Vorlesungen, die von bekannten Unternehmern und Lehrbeauftragten gehalten werden, fördern die Vernetzung der Studierenden mit Managern aus der Praxis. So können sie schon während des Studiums Netzwerke mit interessanten Kontakten aufbauen.

Patrick Batka, BA, MA
Financial Sales & Development Analyst, FITINN Sportstudio Group
Bachelor- und Master-Absolvent
Lehrender im Studienbereich Management & Entrepreneurship

Marketing & Sales Management

Digitale Meilensteine in Lehre und Forschung

Der Bereich Marketing & Sales ist einer ständigen Digitalisierung unterworfen, der permanent Rechnung getragen werden muss. Daher zog die Umstellung auf digitale (Lehr-)Settings dank des hohen Engagements unserer Lehrenden, ForscherInnen, Studierenden und MitarbeiterInnen einen weiteren Innovationsschub nach sich.

So freuen wir uns sehr über die Erfolge unserer Studierenden und Alumni. Die Ergebnisse der Masterarbeit von Jakob Staudinger zu Online-Kaufgewohnheiten im Lebensmitteleinzelhandel während der COVID-19-Pandemie wurden im Magazin „retail“ veröffentlicht. Elisabeth Putz (Bachelor) und Dominik Dunkler (Master) zogen mit Unterstützung ihrer Sales-Coaches Marina Prem und Christoph Haudek ins Halbfinale der European Sales Competition ein.

Der Bereich Forschung war besonders ergebnisreich. So publizierte Senior Researcher Ilona Pezenka ihre Studie zu Online-Restaurantbewertungen im International Journal of Contemporary Hospitality Management. In einer Sendung über Emotion Tracking auf Ö1 wurde sie zu ihrer Arbeit mit dem Web Analytics Lab interviewt. David Bourdin, Teaching & Research Associate im Competence Center for Marketing, stellte seine Forschungsergebnisse zu Emotionen und Akzenten in Verkaufsgesprächen auf der virtuell stattfindenden EMAC vor. Die ForscherInnen rund um die Chatbot-Studie präsentierten im Oktober 2020 ihre Literature Review online auf der international besetzten „AINL: Artificial Intelligence and Natural Language Conference“.

Großes Interesse – auch beim Fachpublikum – zog die Online-Keynote von Christian Graf, Sales Director Austria der ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH, zu „Herausforderungen und Trends im Pharma-Vertrieb“ auf sich.

FH-Prof.in Mag.a Dr.in Sieglinde Martin
Head of Department
Department of Communication

Für mich als externen Lektor, der sich beruflich tagtäglich mit dem Thema Digitalisierung beschäftigt, ist es eine große Freude, die Studierenden begleiten und unterrichten zu dürfen. Ganz besonders gefällt mir an der FHWien der WKW der Bezug zur Praxis und der offene Umgang miteinander. Die Studierenden sind neugierig, wissbegierig und aufgeschlossen. Dies wird von den Verantwortlichen der FHWien der WKW aufgegriffen und mit einem sehr durchdachten Lehrplan weiter gefördert. Insgesamt wird durch das praxisnahe Studium eine Win-win-win-Situation für Studierende, Lehrende und Wirtschaft erreicht.

Karl Maurer, MSc, MA
Leiter Programm-Management bei xxxldigital – Part of XXXLutz KG
Lektor und Master-Absolvent

Real Estate Management

Robust und widerstandsfähig in der Krise

Das Jahr 2020 stellte die Immobilienbranche in Österreich und unsere Studiengänge vor Herausforderungen, die einzigartig waren. Alle Lehrenden mussten im März binnen weniger Tage den Zugang zu ihren Studierenden „in distance“ finden. Es dauerte allerdings einige Zeit, bis sich Studierende und Lehrende darauf eingestellt hatten. Plattformen wie Moodle und die Kommunikation über Zoom wurden zur Regel und die digitalen Möglichkeiten erkundet und angewendet. Im September und Oktober waren Lehrveranstaltungen und Prüfungen in Präsenz und damit direkte Kommunikation möglich.

IMMQ (Verein für die Förderung der Qualität in der Immobilienwirtschaft) hat die beste Masterarbeit der fünf IMMO-Hochschulen Österreichs sowie die besten Masterstudierenden prämiert. Wir waren mit einer Arbeit von Frau Eder, BA MA, zum Crowdfunding und mit Herrn Radda als besten Studenten vertreten.

Die dritte Auflage der bei Linde erschienenen Publikation „Handbuch Immobilienbewirtschaftung“ von Braunisch, Fuhrmann und Ledl konnte fertiggestellt werden. In diesem umfangreichen Werk ist auch ein Beitrag zur Forschungsarbeit von Martina Hoffmann und Susanne Geissler zum Energieausweis enthalten.

Nach dem Lockdown im Frühjahr haben viele nach neuen Wohnungen oder Häusern im sogenannten Speckgürtel von Wien gesucht, die eine größere Nutzfläche und Freiflächen aufweisen. Eigentumswohnungen bleiben stark nachgefragt, daher steigen hier die Preise weiter, während die Mieten für Wohnungen, Büros und im Handel lageabhängig nachgeben. Handel (EKZ, FMZ) und Hotels, vor allem in den Städten, sind besonders von der Krise betroffen. Wohnen und Logistik boomen. Die Immobilienbranche insgesamt zeigt sich in der Krise weiterhin robust und widerstandsfähig.

Dr. Klemens Braunisch, MRICS
Head of Real Estate Management Study Programs

Obwohl ich bereits mein eigenes Einzelunternehmen gegründet hatte, entschied ich mich für den berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang Immobilienwirtschaft an der FHWien der WKW. Durch die Praxisnähe der Vorlesungen und die zahlreichen Kontakte zu Vortragenden, MentorInnen und StudienkollegInnen ergaben sich für mich viele neue Möglichkeiten. Mein persönliches Netzwerk wurde stark erweitert – auch sehr zum Vorteil meiner beruflichen Karriere.

Michael Klinger, BA
Inhaber Klinger Immobilien e.U.

Tourism & Hospitality Management

#rethinkingtourism

Zugegeben, nach einem so prägenden Jahr könnte es schwerfallen, eine ausgeglichene Bilanz zu ziehen. Schließlich liegt es in der Natur des Menschen, im Rückblick eine Waagschale stärker zu gewichten.

Einerseits erlebten wir einen Tourismus, der weltweit zum Erliegen kam. Grenzenloses Reisen war plötzlich keine Selbstverständlichkeit mehr, der Tourismus nicht länger ein Jobgarant. Unsere praxisorientierte Ausbildung, die davon lebt, den Tourismus in seiner Breite zu erleben, war plötzlich so nicht mehr durchführbar.

Zur Bilanz gehört aber andererseits auch, dass wir junge Menschen erlebten, die ihre Träume nicht so schnell aufgeben. Kritische Geister, die historische Entwicklungen im Tourismus mehr denn je hinterfragten und nun ihre Chance witterten, einen Beitrag zu einem nachhaltigen Tourismus zu leisten. Exkursionen und Betriebsbesichtigungen wurden durch Gastvorträge kompensiert – dank der Digitalisierung so international wie noch nie.

Eines unser zentralen Projekte 2020 war die Überarbeitung des Master-Studiengangs für einen Neustart im Herbst 2021. Praxisprojekte unter anderem mit dem Hotel Sacher und der Schneckenmanufaktur wurden auch virtuell erfolgreich umgesetzt. Wir haben den 6. Gastrogründertag ausgerichtet und das Austrian Convention Bureau hat unsere Absolventin Belinda Vollmann für die „Best Meeting Thesis“ ausgezeichnet.

Ob 2020 als das Schicksalsjahr für nachhaltige Veränderungen im Tourismus in die Geschichte eingehen wird, wird sich zeigen. Für den Studienbereich war es jedoch ein Jahr, in dem viele Weichen für eine zukunftsorientierte Tourismusausbildung gestellt wurden.

Dr. Florian Aubke
Head of Tourism & Hospitality Management Study Programs

Die Programme dieses Studienbereichs verbinden Theorie mit der Praxis. Sowohl die Forschungsprojekte als auch selbstorganisierte Fachexkursionen während meiner Studienzeit eröffneten mir die Möglichkeit, das erlernte Wissen bereits in der Ausbildung anzuwenden und zudem interessante sowie kritisch orientierte Diskussionen mit ExpertInnen zu erleben. Außerdem wird dieser praxisorientierte Ansatz durch die Auswahl der Vortragenden aus der Tourismusbranche unterstützt.

Die Vielfältigkeit der Tourismusbranche verlangt nach innovativen VordenkerInnen, die durch diese vielschichtigen Studienprogramme vorbereitet werden. Die fachübergreifenden Kenntnisse wie Kommunikationsfähigkeit, Selbstständigkeit und Teamfähigkeit werden vor allem durch den Master-Studiengang (weiter-)entwickelt und unterstützen mich heute enorm bei der MitarbeiterInnenführung und beim Umgang mit KundInnen sowie PartnerInnen.

Michelle Morik, BA, MA
Operative Geschäftsleitung Alpencamping Nenzing
Alumna und aktuelle Projektpartnerin des Studienbereichs

Foto: russmedia

Center for Academic Continuing Education

Aktivitäten, Erfolge und Herausforderungen

Mit 850 aktiv Studierenden in 17 unterschiedlichen Programmen und mittlerweile knapp 1.700 AbsolventInnen untermauerte die FHWien der WKW auch im COVID-Jahr 2020 ihre starke Position in der akademischen Weiterbildung. Die inhaltliche Ausrichtung sowie die Qualität und das Format des berufsbegleitenden Studierens machen die Programme zusehends für Bachelor-AbsolventInnen interessant.

Die organisatorische Neuausrichtung des Zentrums für akademische Weiterbildung wurde mit der Besetzung der Stelle „Head of Organisation und Services“ sowie mit Nachbesetzungen im Programmmanagement und bei wissenschaftlichen Programmleitungen erfolgreich abgeschlossen. Damit ist die Grundlage für die Umsetzung neuer Strategien gelegt.

Die mit COVID-19 verbunden Herausforderungen wurden von allen Beteiligten exzellent bewältigt. Distance Learning war für die meisten Studierenden, Lehrenden und das Programmmanagement Neuland. Die Masterprüfungen wurden an allen Standorten erstmals in digitaler Form durchgeführt. 2020 war somit ein Jahr der Weiterentwicklung der digitalen Kompetenzen.

Die Etablierung von neuen Lehrgängen am Markt wurde im Jahr 2020 erfolgreich vorangetrieben. In Zusammenarbeit mit dem Raiffeisen Campus wird mit dem MSc Premium Banking erstmals ein akademisches Programm innerbetrieblich durchgeführt.

Im Zuge der Weiterentwicklung des MSc Digitale Kommunikation und Marketing wurde ein gänzlich neuer Weg erfolgreich beschritten: Der Content für die beiden ersten in Form von Fernlehre durchgeführten Semester wurde von den Lehrenden im Auftrag der FHWien der WKW neu entwickelt. Für die didaktische Umsetzung dieser Fernlehre-Inhalte wurde mit dem „cBook“ eine moderne und anerkannte Plattform einer externen E-Learning-Agentur gewählt. Dieser Ansatz wird 2021 in weiteren Programmentwicklungen zum Einsatz kommen.

DI Wolfgang Vrzal, MBA
Head of Center for Academic Continuing Education

Im kompakten MBA-Programm der FHWien der WKW konnte ich mir Führungs- und Managementstrategien sowie Methoden der Unternehmenskommunikation aneignen. Als große Bereicherung erlebte ich den unvergesslichen Auslandsaufenthalt an der Partneruniversität, einige hervorragende Lehrende und besonders den Erfahrungsaustausch mit ambitionierten StudienkollegInnen aus unterschiedlichen Branchen und Ländern.

Nicole Limpahan, BA, MA, MBA
Absolventin des International MBA in Management & Communications
DOC-Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften am Institut für Romanistik der Universität Wien

Forschung

Inside FHWien

Alumni & Career Services

Alumni Services

Für die AbsolventInnen der FHWien der WKW stellen die Alumni Services eine Plattform dar, um weiterhin mit ehemaligen StudienkollegInnen und Lehrenden vernetzt zu bleiben, Neuigkeiten aus ihrer Hochschule zu erfahren und Teile von deren Infrastruktur nutzen zu können. Ein jährliches Highlight ist die Alumni-Nacht mit der Wahl zur Alumna/zum Alumnus des Jahres, die 2020 erstmals online stattfand. Zur Alumna des Jahres wurde Nicola Filzmoser gekürt, die sich mit ihrem Unternehmen Happyr Health in Großbritannien selbstständig gemacht hat.

Die AbsolventInnen verkörpern die Vielfalt der Karrieren, die mit einer Ausbildung an der FHWien der WKW möglich sind. 2020 wurde die Veranstaltungsreihe „Alumni Talk“ ins Leben gerufen. Darin teilen Alumni ihre Erfahrungen mit Studierenden und anderen Alumni.

Career Services

Die Career Services bieten für Studierende und Alumni Unterstützung bei ihrer Karriereplanung. Der jährlich stattfindende Career Day ermöglicht ein persönliches Kennenlernen von VertreterInnen renommierter Unternehmen. 2020 ging das Event mit 14 Ausstellern, 200 Erstgesprächen mit RecruiterInnen und 27 Unternehmenspitches erstmals online über die Bühne. Ein weiterer wichtiger Teil der Career Services ist die Online-Jobplattform „Career Center“, die im April 2019 gelauncht wurde und bereits über 1.800 NutzerInnen zählt, sowie Events rund um die Themen Karriere und Bewerbung.

Corporate Partnerships

Die Alumni & Career Services stehen in direktem Kontakt mit RecruiterInnen österreichischer Top-Firmen und mit AbsolventInnen, die Positionen in der Wirtschaft bekleiden. Das Aufsetzen von Kooperationsvereinbarungen gehört ebenso zum Tätigkeitsspektrum wie die Umsetzung konkreter Maßnahmen wie Events und Kommunikation in Zusammenarbeit mit den Partnerunternehmen.

Gender & Diversity

2020, das Jahr der neuen Herausforderungen

Im Sommersemester 2020 musste sehr rasch auf einen vollständigen Distance-Learning-Betrieb umgestellt werden. Lehr- und Lernformate sowie Prüfungen wurden für das digitale Setting angepasst. Was bedeutete diese Umstellung für Studierende mit Behinderung und chronischen Krankheiten?

Laut Studierenden-Sozialerhebung 2019 des Instituts für höhere Studien (IHS) haben rund 12 % aller Studierenden nach eigenen Angaben eine oder mehrere gesundheitliche Herausforderung(en) oder Behinderung(en), die das Studium erschweren. Die Kategorien der Erkrankungen und Behinderungen umfassen in der IHS-Studie psychische Erkrankungen (41 %), chronisch-somatische Krankheiten (26 %), Hör-, Sprach- oder Sprechbeeinträchtigungen (2 %), Sehbeeinträchtigungen (3,5 %) und Mobilitätsbeeinträchtigungen (2,6 %).

Distance Learning ermöglicht ein ortsunabhängiges und oft auch zeitunabhängiges Lernen und Studieren. Das ist ein Vorteil und bringt Studierenden, deren Mobilität eingeschränkt ist oder die eine chronische Krankheit haben, eine Erleichterung. Für manche Studierende bewirkt das Studium in den eigenen vier Wänden, in einer sicheren und gewohnten Umgebung, zudem eine Reduktion von Angst und Stress.

Ein Nachteil der Online-Lehre, der alle Studierenden betrifft, ist das Fehlen des persönlichen Kontakts. Der Austausch im Hörsaal und das gemeinsame Lernen in der Gruppe werden von vielen Studierenden als gewinnbringend erachtet und stark vermisst. Auch im Rahmen des Programms „Studieren probieren“ der Österreichischen Hochschülerschaft konnte die Hörsaalluft an der FHWien der WKW 2020 nur digital aus der Ferne geschnuppert werden.

Mag.a Mag.a Birgit Lang, Academic Board Gender & Diversity
Mag.a Mag.a Birgit Lang
Academic Board
Gender & Diversity

Internationalisierung an der FHWien der WKW

Nachdem das Studienjahr mit Rekordzahlen bei Outgoing und Incoming Students begonnen hatte, veränderte COVID-19 ab März 2020 den internationalen Studierendenaustausch gravierend. Die Arbeit des CIEM fokussierte darauf, die Studierenden zu beraten und durch größtmögliche Flexibilität Nachteile geringzuhalten. Viele Hochschulen stellten auf Online-Lehre um und ermöglichten es den Studierenden, Kurse in dieser Form weiter zu besuchen und abzuschließen. Die Erasmus-Nationalagentur zeigte sich StipendiatInnen gegenüber kulant. So schlossen viele Studierende ihr Auslandssemester in hybrider Form ab. Basierend auf den Erfahrungen des Sommersemesters 2020 gestaltete CIEM im August die Orientierungswoche für die Incomings des Wintersemesters 2020/21 in virtueller Form. Die „International Management“-Kurse des CIEM wurden zum Großteil online abgehalten.

Die FHWien der WKW bekam den Zuschlag für eines von insgesamt 34 österreichischen Erasmus+-KA107-Projekten. Für den Austausch mit der Ilia State University in Tiflis, Georgien, stehen bis zum Studienjahr 2022/23 Stipendien für Studierende und Lehrende des Studiengangs Digital Economy zur Verfügung.

Unsere Fachhochschule beantragte 2020 erfolgreich die Erasmus Charter for Higher Education (ECHE), welche die Voraussetzung für die Teilnahme am neuen Erasmus+-Programm 2021 bis 2027 darstellt. Das neue Programm widmet sich den Schwerpunkten Inklusion, Klimafreundlichkeit und Digitalisierung.

Eine wichtige Phase des MA23-Projekts „Internationalization@home“ wurde 2020 abgeschlossen. Das Projekt ermöglichte qualitätssichernde Maßnahmen für die CIEM-Kurse sowie die Weiterbildung von Lehrenden in englischer Sprache und einen internationalen Diskurs im Rahmen von Kamingesprächen.

Mag.a Barbara Zimmer, Head of Center for International Education & Mobility
Mag.a Barbara Zimmer
Head of Center for International Education & Mobility (CIEM)

Radio Radieschen

Klangvolle Highlights in einem Jahr voller Widrigkeiten

Radio Radieschen – bis Ende Februar 2021 als Radio NJOY 91.3 bekannt – ist als Ausbildungssender mit einer terrestrischen und einer digital-terrestrischen Frequenz einzigartig in Wien und steht dem Studienbereich Journalism & Media Management zur Verfügung. Die Studierenden erlernen das Radiomachen in Theorie und Praxis im Lehrbetrieb und haben dafür in den 2019 nach dem Totalumbau neu eingerichteten Radiostudios ausreichend Platz, ihr Potenzial zu entfalten.

Zusätzlich zum Lehrbetrieb unter der Leitung von Karina Schwann gibt es ein dreiköpfiges Redaktionsteam, bestehend aus der Koordinatorin Caroline Schranz sowie den RedakteurInnen Michel Mehle und Anna Muhr.

Trotz aller Widrigkeiten gab es 2020 auch sehr viele Highlights zu verzeichnen. Erwähnung verdient vor allem, dass der Lehrbetrieb dank des unermüdlichen Einsatzes von MitarbeiterInnen und Lehrenden weitergeführt werden konnte. Dabei sind herausragende Sendungen entstanden.

Radiopreis der Erwachsenenbildung

Gleich nach dem Jahreswechsel gewann Redakteurin Anna Muhr mit ihrer Sendung ArtBeat den Radiopreis der Erwachsenenbildung.

1. Mai: Start auf DAB+

Darüber hinaus erweiterte der Radiosender der FHWien der WKW sein Potenzial an HörerInnen sehr deutlich durch den Start auf DAB+. Seit 1. Mai 2020 ist er nicht nur in Wien unter der Frequenz 91.3 FM zu empfangen, sondern auch digital-terrestrisch in Wien, Niederösterreich und im Burgenland.

Radio Radieschen hören

Viele Sendungen von Studierenden der FHWien der WKW, aber auch des Redaktionsteams sind auf der Website von Radio Radieschen unter radio-radieschen.at ebenso zu finden wie auf Plattformen wie Spotify, iTunes, SoundCloud und Podcaster.de.

  • Radio Radieschen

Teaching & Learning Center

2020 – ein Jahr im Zeichen des Distanzlernens und -lehrens

Das Teaching & Learning Center setzt sich aus dem Writing Center, dem Competence Center for E-Learning und einem Senior Advisor for Academic Teaching & Learning zusammen und begleitet mit Weiterbildungen und Serviceangeboten Studierende wie Lehrende.

Das Writing Center, gefördert von der Stadt Wien (MA 23), ist zentrale Anlaufstelle für das wissenschaftliche Schreiben. Studierenden bietet das Writing Center Online-Workshops und individuelle Schreibberatungen, die beim Schreibprozess unterstützen. Zusätzlich werden die Studierenden durch verschiedene Online-Veranstaltungsformate und Materialien (Schreib-Challenge, Woche der Literatur, Moodle-Kurs „Academic Writing Guide“) kontinuierlich begleitet. Erfolgreich abgeschlossen werden konnte 2020 wieder die schreibdidaktische Weiterbildungsreihe für Lehrende.

Im März 2020 erstellte das Competence Center for E-Learning ein kompaktes Hilfspaket für Lehrende mit Empfehlungen für EinsteigerInnen und Fortgeschrittene, das sich später zum E-Learning Help Course weiterentwickelte. Darin wurden auch Tipps für Online-Didaktik und Online-Prüfungen integriert. Außerdem organisierte das E-Learning-Team gemeinsam mit Michael Mair, dem Senior Advisor for Academic Teaching & Learning, Peer-Feedback- und Erfahrungsaustausch-Formate für Lehrende (Live-Q&A, Summer Sessions und Digital Learning Tea Times).

Die umfangreiche Didaktikschulung fand 2020 zum letzten Mal als zusammenhängender Kurs statt. Ab 2021 sollen Weiterbildungen als modulares Zertifikatsprogramm angeboten werden. Als vorbereitende Maßnahme wurden daher die Weiterbildungsangebote des Competence Center for E-Learning und des von der Stadt Wien (MA 23) geförderten Projekts „Internationalization@home relaunched“ erstmals gesamtheitlich kommuniziert.

  • MA23

TeamLife an der FHWien der WKW

An der FHWien der WKW kommen Menschen aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um gemeinsam ein Ziel zu verfolgen: eine exzellente akademische Ausbildung für unsere Studierenden sowie eine anwendungsorientierte Forschung für die Wirtschaft und die internationale Wissensgemeinschaft anzubieten. Nur mithilfe vielfältiger Expertisen lassen sich interessante Projekte aus der Theorie sinnvoll in die Praxis umsetzen. Das Team der FHWien der WKW agiert in drei Schwerpunktbereichen:

  • Lehre: Wir bilden die Fach- und Führungskräfte von morgen wirtschaftsnah und praxisorientiert aus.
  • Forschung: Wir forschen anwendungsorientiert für die Praxis und kooperieren interdisziplinär und international.
  • Verwaltung: Wir gestalten aktiv den reibungslosen Ablauf unseres Fachhochschulbetriebes mit.

Vielfältig, interessant, sinnvoll – diese Werte haben sich in einem intensiven Diskurs über die letzten Jahre als jene herauskristallisiert, die das Arbeiten an der FHWien der WKW symbolisieren und mit denen wir uns identifizieren. Sie treiben uns an, motivieren uns und schweißen uns zusammen. Wir haben unsere drei Werte in ein Werteverständnis gegossen:

  • Vielfältig: Wir sind aufgeschlossen für Neues und fördern innovatives Denken und Handeln. Bei uns arbeiten Menschen mit vielfältigen Kompetenzen und Lebenserfahrungen. Diese Vielfalt sehen wir als besondere Stärke. Wir sind familienfreundlich und arbeiten gerne in multikulturellen Teams. Im Umgang miteinander stehen Vertrauen, Respekt und Wertschätzung an oberster Stelle.
  • Interessant: Wir wollen die Zukunft mitgestalten, die immer wieder neue Aufgaben und Herausforderungen für uns bereithält. Wir schätzen das abwechslungsreiche Arbeiten in einer modernen Hochschule, die im direkten Dialog mit der Wirtschaft steht. Besonders wichtig ist uns, dass sich die Lehre an Forschung und Praxis orientiert und immer auf dem neuesten Stand ist.
  • Sinnvoll: Für uns ist die Arbeit im Bildungsbereich mehr als ein Beruf. Wir liefern der Wirtschaft und den Wissenschaften wichtige Impulse und erarbeiten Antworten auf die drängenden Fragen der Zeit. Und wir schauen immer nach vorne. Mit großem Engagement unterstützen wir unsere Studierenden dabei, die erforderlichen Kenntnisse und Kompetenzen für das Berufsleben zu erwerben.

Unsere Werte stehen nicht nur auf dem Papier – wir setzen laufend Maßnahmen, um sie mit Leben zu erfüllen. Die Führungskräfte nehmen dabei eine wichtige Rolle ein: In einem Workshop aller Führungskräfte wurde vor einigen Jahren unser „Wertebasiertes Führungsdiplom“ erarbeitet – diese Führungsgrundsätze stellen eine wesentliche Grundlage für eine gute Führungskultur an der FHWien der WKW dar und sind eine Vereinbarung aller Führungskräfte mit ihren MitarbeiterInnen.

Eine weitere wichtige Vorbildrolle nimmt das VIS-Zack-Team ein. Dabei handelt es sich um ein Team von BotschafterInnen aus allen Unternehmensbereichen der FHWien der WKW, das der Geschäftsführung regelmäßig Feedback gibt und Maßnahmen entwickelt, um unsere Werte sichtbar zu machen.

An der FHWien der WKW stehen wir für eine Umgebung, die offene Kommunikation zulässt und fördert – etwa durch regelmäßige Feedback-Gespräche, Diskussionsrunden mit der Geschäftsführung und seit Kurzem durch die sogenannten Postkarten an die Geschäftsführung. Ideen, die abteilungsintern nicht umgesetzt werden können und die der gesamten FH nutzen könnten, werden gesammelt, jährlich evaluiert und bei Bedarf umgesetzt.

Unsere MitarbeiterInnen-Veranstaltungen in unterschiedlichsten Formaten dienen ebenfalls der Vernetzung über die Abteilungen hinweg und fördern den Austausch untereinander. Unter dem Namen TeamLife vereinen wir all diese Aktivitäten. Einblicke in das TeamLife an der FHWien der WKW bietet das folgende Video.

  • TeamLife an der FHWien der WKW
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Forschung an der FHWien der WKW

Als forschende Hochschule hat sich die FHWien der WKW von Beginn an dem Wissenstransfer in Wirtschaft und Gesellschaft verschrieben. Mit ihrer anwendungsorientierten Forschung trägt sie zu einem innovationsbasierten Umfeld bei. Dieser Beitrag zeichnet sich einerseits durch die wissenschaftlich fundierte praxisnahe Hochschulbildung aus, andererseits durch die Bearbeitung von gesellschaftlich und wirtschaftlich relevanten Forschungsthemen.

Die FHWien der WKW verfolgt insbesondere die Forschungsschwerpunkte Verantwortung und Nachhaltigkeit, Digitalisierung und digitale Transformation sowie strategisches Management. Organisatorisch sind die Forschungsschwerpunkte im Institute for Business Ethics and Sustainable Strategy (IBES) und in den Studienbereichen verortet. Die WissenschaftlerInnen am Institute for Business Ethics and Sustainable Strategy forschen insbesondere zu den Themenbereichen Unternehmensethik, strategisches Management und Nachhaltigkeitsmanagement. In den Studienbereichen der FHWien der WKW wird praxisnahe Berufsfeldforschung betrieben, das heißt Forschung, die auf die jeweils spezifischen Berufsfelder fokussiert. Derzeit etabliert die FHWien der WKW ein Kompetenzzentrum im Bereich Digital Economy.

Highlights der Forschungsaktivitäten 2020

Dr. Walter Mayrhofer Head of Research
Dr. Walter Mayrhofer
Head of Research
Mag.a Gisela Fuchs, Bakk. Research & Development Coordinator
Mag.a Gisela Fuchs, Bakk.
Research & Development Coordinator
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Frischer Rückenwind für die Forschung

Durch die Gründung des von Markus Scholz geleiteten Institute for Business Ethics and Sustainable Strategy (IBES) entstand im Mai 2020 ein Forschungsinstitut, das sich mit nachhaltiger und verantwortungsvoller Unternehmensführung befasst. Es entwickelte sich aus den Vorgängerorganisationen Center for Corporate Governance & Business Ethics und Center for Strategy & Competitiveness.

Langjährige Partnerschaften mit Wissenschaft und Wirtschaft

Das IBES baut auf langjährige Partnerschaften mit Unternehmen auf und kooperiert mit angesehenen Hochschulen in Forschung und Lehre. Unternehmen, Studierende und andere Interessierte erhalten durch das IBES einen akademisch renommierten, aber zugleich praxisnahen Ansprechpartner.

Exzellente wissenschaftliche Forschung und Lehre

Das IBES vereint die Forschungs- und Lehrkompetenzen in den Bereichen Unternehmensethik, Corporate Governance, Strategie und Wettbewerb sowie Nachhaltigkeitsmanagement. Die Ergebnisse werden in anerkannten Fachzeitschriften veröffentlicht und über kooperative Projekte und bei Veranstaltungen an Unternehmen transferiert.

Highlights 2020

Partnerorganisationen

  • Hofer
  • Kallco
  • Manner
  • Ulreich
  • Berndorf
  • Blaguss
  • Kapsch
  • WKO
FH-Prof. Dr. Markus Scholz Leiter des Institute for Business Ethics and Sustainable Strategy (IBES)
FH-Prof. Dr. Markus Scholz, MSc
Head of Institute for Business Ethics and Sustainable Strategy (IBES)
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Forschung zum kollektiven Handeln von Unternehmen

Das Josef Ressel Zentrum für Collective Action und Responsible Partnerships (JR-Zentrum CARe) untersucht, warum und wie Unternehmen bei Themen unternehmerischer Nachhaltigkeit kooperieren. Es ist das erste Josef Ressel Zentrum der FHWien der WKW.

Kollektives Handeln verschiedener Akteure

Unternehmen sind zunehmend gefordert, globale Herausforderungen aktiv zu adressieren. Zur Bewältigung solcher Herausforderungen ist ein kollektives Handeln verschiedener Akteure essenziell. Doch welche Faktoren unterstützen kollektives Handeln, wie kann die Zusammenarbeit gestaltet werden und wie misst man den Erfolg solcher Initiativen?

Die Beantwortung dieser Fragen ist nicht nur in Bezug auf die aktuelle COVID-19-Pandemie relevant, sondern auch zur Bewältigung anderer globaler Herausforderungen wie der Ressourcenknappheit, der sozialen Ungleichheit oder des Klimawandels. Das JR-Zentrum CARe widmet sich seit Herbst 2020 dank der Förderung durch die Christian Doppler Forschungsgesellschaft und die Unternehmenspartner Josef Manner & Comp AG, Kapsch TrafficCom AG und Simacek Facility Management Group GmbH diesen Themen. Bei der Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stehen hochwertige Forschung und der Transfer von Forschungsergebnissen in die Unternehmen im Vordergrund.

Forschungsgegenstand des neuen Zentrums

Das JR-Zentrum CARe schafft anwendungsorientiertes Wissen und Managementtools für die erfolgreiche Koordination und Evaluation von Bündnissen (Collective-Action-Initiativen) zur Lösung gesellschaftlicher und ökologischer Probleme. Geleitet wird das Zentrum von Markus Scholz und Katharina Jarmai.

Partnerorganisationen

  • Manner
  • Kapsch
  • Simacek
FH-Prof. Dr. Markus Scholz
FH-Prof. Dr. Markus Scholz, MSc
Head of Josef Ressel Center for Collective Action and Responsible Partnerships

Laufzeit

01.09.2020 bis 31.08.2025

Förderprogramm

Josef Ressel Zentren (JR-Zentren) der Christian Doppler Forschungs- gesellschaft (CDG)
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Als wirtschaftsnahe Hochschule bieten wir unseren Studierenden praxisorientierte akademische Aus- und Weiterbildungen in Management und Kommunikation. Wir statten unsere Studierenden mit anwendungsbezogenem Wissen auf dem neuesten Stand der Forschung und der unternehmerischen Praxis aus.

Durch ein breites Spektrum an berufsbegleitenden Studienangeboten ermöglichen wir den Studierenden die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie. Dabei nehmen wir auf die Situation Berufstätiger Rücksicht.

Bei der Einführung neuer Studiengänge achten wir stets auf die Bedürfnisse der Unternehmen. Bestehende Studienangebote entwickeln wir weiter, damit sie den sich wandelnden Anforderungen in den Betrieben gerecht werden. Durch die ausgeprägte Wirtschaftsnähe eröffnen wir unseren Studierenden exzellente Karriereperspektiven im In- und Ausland.

Zugleich tragen wir zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Wien bei, für dessen Erfolg bestens ausgebildete MitarbeiterInnen und ManagerInnen zentral sind: Die heimischen Unternehmen finden in unseren AbsolventInnen jene topqualifizierten Fach- und Führungskräfte, die sie brauchen, um auf dem globalisierten Markt erfolgreich zu sein.

In der Wissenschaft legen wir einen Schwerpunkt auf praxisbezogene Forschung und Entwicklung, deren Ergebnisse den Unternehmen nützen.

Wir sind Österreichs führender Anbieter von Fachhochschul-Studiengängen und Weiterbildungsprogrammen für Management & Kommunikation, zunehmend auch an der Schnittstelle von digitaler Technologie und Wirtschaft. Nach dem Grundsatz des lebenslangen Lernens gestalten wir akademische Bildung aktiv, flexibel und zukunftsorientiert.

In der Forschung sind wir bei speziellen Themen international sichtbar und für unsere Exzellenz anerkannt. Dazu arbeiten wir mit renommierten Partnern in internationalen Projekten eng zusammen.

Vielfältig

Wir sind aufgeschlossen für Neues und fördern innovatives Denken und Handeln. Bei uns arbeiten Menschen mit vielfältigen Kompetenzen und Lebenserfahrungen. Diese Vielfalt sehen wir als besondere Stärke. Wir sind familienfreundlich und arbeiten gerne in multikulturellen Teams. Im Umgang miteinander stehen Vertrauen, Respekt und Wertschätzung an oberster Stelle.

Interessant

Wir wollen die Zukunft mitgestalten, die immer wieder neue Aufgaben und Herausforderungen für uns bereithält. Wir schätzen das abwechslungsreiche Arbeiten in einer modernen Hochschule, die im direkten Dialog mit der Wirtschaft steht. Besonders wichtig ist uns, dass sich die Lehre an Forschung und Praxis orientiert und immer auf dem neuesten Stand ist.

Sinnvoll

Für uns ist die Arbeit im Bildungsbereich mehr als ein Beruf. Wir liefern der Wirtschaft und den Wissenschaften wichtige Impulse und erarbeiten Antworten auf die drängenden Fragen der Zeit. Und wir schauen immer nach vorne. Mit großem Engagement unterstützen wir unsere Studierenden, die erforderlichen Kenntnisse und Kompetenzen für das Berufsleben zu erwerben.

... ist Österreichs führende Fachhochschule für Management & Kommunikation.

... steht für praxisorientierte Hochschulbildung und eine große Nähe zur Wirtschaft.

... verbindet Wirtschaft und Wissenschaft.

... setzt auf praxisnahe, exzellente und forschungsbasierte Lehre und eine Didaktik am Puls der Zeit.

... bietet Bachelor- und Master-Studiengänge sowie Weiterbildungsprogramme an, von denen viele berufsbegleitend durchgeführt werden und für Berufstätige maßgeschneidert sind.

... arbeitet speziell in Forschung und Lehre erfolgreich mit Österreichs führenden Unternehmen zusammen.

... kooperiert mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen und transferiert die Forschungsergebnisse in die Lehre.

... ermöglicht ihren Studierenden, Lehrenden und MitarbeiterInnen Erfahrungen in einem internationalen Umfeld.

... eröffnet ihren AbsolventInnen beste Karrierechancen in der Wirtschaft.

... fördert kompetente und intrinsisch motivierte MitarbeiterInnen, die ihre vielfältigen persönlichen und beruflichen Erfahrungen einbringen.

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Gelungener Kraftakt

Dieser Jahresbericht ist eine Premiere: Erstmals blicken wir in digitaler Form auf das Vorjahr zurück. Das ermöglicht es Ihnen, diese Rückschau immer und überall parat zu haben – mit wenigen Klicks oder Berührungen des Bildschirms. Zugleich fügt sich der Jahresbericht so perfekt in die Digitalisierungsstrategie der FHWien der WKW ein.

Einen Kraftakt in Sachen Digitalisierung erforderte 2020 die Coronakrise: Buchstäblich von heute auf morgen musste der Lehrbetrieb ins Internet verlegt werden. Diese extrem kurzfristige Umstellung auf flächendeckendes Distance Learning verlangte unserem Team und unseren vielen externen Lehrenden alles ab. Umso erfreulicher fand ich die positiven Rückmeldungen zahlreicher Studierender und Lehrender.

Neben der Lehre wurden im Vorjahr auch die Informationsveranstaltungen der Studiengänge sowie das komplette Aufnahmeverfahren in den virtuellen Raum verlagert. Der Andrang auf die Studienplätze an unserer Fachhochschule war dabei über alle Erwartungen groß und zeigte, wie stark unsere Bildungsangebote nachgefragt werden.

Für ein Studium an der FHWien der WKW sprechen neben vielen anderen Gründen der hohe Praxisbezug und die Nähe zur Wirtschaft. Das renommierte Hochschul-Ranking U-Multirank bestätigte 2020 eindrucksvoll, dass wir unser Versprechen großer Praxisnähe einlösen. In der Kategorie „Kontakt zur Arbeitswelt“ zählt die FHWien der WKW demnach zu den 25 besten Hochschulen – und das unter rund 1.800 bewerteten Bildungseinrichtungen weltweit.

Großes Augenmerk galt im Vorjahr dem Thema Nachhaltigkeit. Mit der Gründung des Institute for Business Ethics and Sustainable Strategy, kurz IBES, haben wir unsere etablierten und international beachteten wissenschaftlichen Initiativen im Bereich Unternehmensethik sowie Corporate Governance gebündelt. Am IBES angesiedelt ist das ebenfalls 2020 gegründete Josef Ressel Zentrum für Collective Action und Responsible Partnerships CARe. Das erste Josef Ressel Zentrum an der FHWien der WKW erforscht, was Unternehmen zu Kooperationen bewegt und wie diese gelingen können.

Mein Dank gilt dem hervorragenden Team der FHWien der WKW und unseren engagierten Lehrenden, die auch unter den erschwerten Bedingungen der Coronakrise zur erfolgreichen Entwicklung unserer Fachhochschule entscheidend beigetragen haben.

Ing. Mag. (FH) Michael Heritsch, MSc Chief Executive Officer FHWien der WKW
Ing. Mag. (FH) Michael Heritsch, MSc
Chief Executive Officer
FHWien der WKW
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Lehre in Zeiten der Pandemie

Wegen der Corona-Pandemie musste die FHWien der WKW im März 2020 den gesamten Lehrbetrieb in den digitalen Raum verlagern. Viele Lehrende standen vor der Herausforderung, in wenigen Tagen ihre Lehrveranstaltungen komplett auf Distance Learning umzustellen. Das Team unserer Fachhochschule unterstützte sie bestmöglich – durch umfangreiche Serviceleistungen der Studiengänge, des Teaching and Learning Centers sowie durch die rasche Adaptierung der Studien- und Prüfungsordnung. Das Wintersemester wurde bis zum Lockdown in einer Kombination aus Präsenzunterricht und Online-Lehre durchgeführt. Dann mussten wir den Lehrbetrieb neuerlich komplett ins Internet verlegen.

Die Auswirkungen dieses ungeplanten Experiments, das uns Corona beschert hat, sind gewaltig und werden die Hochschullehre nachhaltig verändern. In einer Umfrage unter den Studierenden und Lehrenden erhoben wir, wie sie mit der Online-Lehre zurechtkamen. Die Erkenntnisse aus dieser Forschung dienen uns als Basis für Innovationen in der Didaktik und Lehrgestaltung.

Auf welche innovative Weise sogar eine Lehrveranstaltung zu Social Skills im Internet stattfinden kann, zeigten Steffi Bärmann und Felicia Fuchs. Für ihr Konzept zur Lehrveranstaltung „Coaching Grundlagen“ im Master-Studiengang Organisations- & Personalentwicklung wurden sie mit dem Lehrpreis 2020 in der Kategorie „Innovatives Lehrkonzept“ ausgezeichnet. In der Kategorie „Innovative Elemente“ ging der Lehrpreis an Elisabeth Gräf und Roman Kellner für ihren Einsatz von Improvisationstheater in der Lehrveranstaltung „Text-Workshop“ des Bachelor-Studiengangs Kommunikationswirtschaft.

Obwohl Reisen 2020 nur eingeschränkt möglich waren, konnten viele unserer Studierenden ein Semester im Ausland verbringen. Auch die Zahl der Gaststudierenden, die von Partnerhochschulen an die FHWien kamen, war nur etwas geringer als in einem normalen Studienjahr. Manche von ihnen absolvierten alle Lehrveranstaltungen online. Auch bei der Internationalisierung zeigte sich so, dass die Digitalisierung neue Erfahrungen ermöglicht.

Trotz erschwerter Rahmenbedingungen arbeiteten die Studienbereiche im Jahr 2020 weiter an den strategischen Schwerpunkten unserer Fachhochschule. Dazu zählte die Integration der Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Strategie in die Lehrveranstaltungen und Studienpläne.

FH-Prof.in Mag.a Dr.in Beate Huber Chair of the Academic Board
FH-Prof.in Mag.a Dr.in
Beate Huber
Chair of the Academic Board
FHWien der WKW
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Erfolgsfaktor Praxis- und Wirtschaftsnähe

Neben vielen Vorteilen des Wirtschaftsstandorts Wien ist einer für den unternehmerischen Erfolg von besonderer Bedeutung: die Verfügbarkeit bestens ausgebildeter Fach- und Führungskräfte. Seit über 25 Jahren leistet die FHWien der WKW dazu einen wichtigen Beitrag. Mit ihrem praxisnahen Studienangebot deckt sie punktgenau den Bedarf der Wirtschaft ab. Ihre Absolventinnen und Absolventen sind auf dem Arbeitsmarkt begehrt, viele erreichen Spitzenpositionen in der Wirtschaft.

Lehrende aus der Wirtschaft

Die FHWien der WKW hat sich als führende Fachhochschule für Management und Kommunikation etabliert und prägt die Bildungslandschaft Wiens maßgeblich mit. Als Träger stehen die Wirtschaftskammer Wien und der Fonds der Wiener Kaufmannschaft von Beginn an hinter dem Konzept der FHWien der WKW und unterstützen damit die wirtschaftsnahe Forschung und Lehre in Österreich.

Zwei Drittel der Lehrenden an der FHWien der WKW kommen aus der Wirtschaft. Als Fach- und Führungskräfte erwerben sie dort jene Erfahrungen, die sie im Unterricht an die Studierenden weitergeben. Praxisprojekte im Auftrag von Unternehmen bringen die Studierenden in Kontakt zur Wirtschaft. Sie erarbeiten dabei Lösungen für Aufgabenstellungen aus den Betrieben und eignen sich anwendungsorientiertes Wissen an, das ihnen beim Berufseinstieg einen Startvorteil sichert.

Nachhaltige Unternehmensführung im Fokus

Nachhaltigkeit ist zu einem zentralen Thema im Wirtschaftsleben geworden – denn unternehmerisches Handeln ist immer auch mit einer Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt verbunden. Die FHWien der WKW erforscht drängende Fragen der ökologisch, ökonomisch und gesellschaftlich nachhaltigen Unternehmensführung vor dem Hintergrund von Globalisierung, Klimawandel und Digitalisierung. Dabei kooperiert sie eng mit Unternehmen und unterstützt diese durch den Transfer von Forschungsergebnissen bei der Bewältigung neuer Herausforderungen.

Beruf und Studium vereinbaren

Ein auf die Bedürfnisse Berufstätiger zugeschnittenes Bildungsangebot ist ein besonderes Anliegen der WKW und des Fonds der Wiener Kaufmannschaft. Die FHWien der WKW bietet alle Master-Studiengänge, zahlreiche Bachelor-Studiengänge und ihre akademischen Weiterbildungsprogramme berufsbegleitend an. Damit ermöglicht sie Berufstätigen die Erfüllung ihres Wunsches nach Weiterbildung und Karriereentwicklung.

DI Walter Ruck Präsident Wirtschaftskammer Wien
DI Walter Ruck
Präsident
Wirtschaftskammer Wien

© Christian Skalnik
Mag. Meinhard Eckl Direktor Wirtschaftskammer Wien
Mag. Meinhard Eckl
Direktor
Wirtschaftskammer Wien
KommR Helmut Schramm Präsident Fonds der Wiener Kaufmannschaft
KommR Helmut Schramm
Präsident
Fonds der Wiener Kaufmannschaft

© Fonds der Wiener Kaufmannschaft
Mag. Martin Göbel Geschäftsführer Fonds der Wiener Kaufmannschaft
Mag. Martin Göbel
Geschäftsführer
Fonds der Wiener Kaufmannschaft

© Fonds der Wiener Kaufmannschaft
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0
Bachelor-Studiengänge
0
Master-Studiengänge
0
Weiterbildungsprogramme

Studierende

0
Studierende in Bachelor- & Master-Studiengängen
  • Männlich
  • Weiblich
  • Bachelor
  • Master
  • Vollzeit
  • Berufsbegleitend
0
Studierende in Weiterbildungsprogrammen

AbsolventInnen

293
293
AbsolventInnen in Master-Studiengängen 2020
216
216
AbsolventInnen in Weiterbildungsprogrammen 2020
597
597
AbsolventInnen in Bachelor-Studiengängen 2020
AbsolventInnen in Bachelor-, Master- und Diplom-Studiengängen gesamt
12.714
AbsolventInnen in Bachelor- und Master-Studiengängen 2020
890
weiblich
männlich
AbsolventInnen in Weiterbildungsprogrammen gesamt
1.689
AbsolventInnen in Weiterbildungsprogrammen 2020
216

Studienprogramme

Bachelor-Studiengänge
10
Bachelor-Studierende Vollzeit
1.132
Bachelor-Studierende berufsbegleitend
1.019
Bachelor-Studierende gesamt
2.151
weiblich
männlich
Master-Studiengänge
8
Master-Studierende Vollzeit
Master-Studierende berufsbegleitend
724
Master-Studierende gesamt
724
weiblich
männlich
Herkunft der Studierenden 2020
  • Wien 59,2 %
  • Niederösterreich 26,4 %
  • Burgenland 2,7 %
  • Übrige Bundesländer 8,3 %
  • International 3,3 %

Internationalisierung

Internationale Hochschulkooperationen
167
Studierende im Ausland 2020 gesamt
175
weiblich
männlich
Studierende aus dem Ausland 2020 gesamt
195
weiblich
männlich

Lehrende und MitarbeiterInnen

Lehrende und MitarbeiterInnen 2020
Nebenberuflich Lehrende
943
Lehrende gesamt
1025
weiblich
männlich
Hauptberufliche MitarbeiterInnen in Forschung und Lehre
82
Hauptberufliche MitarbeiterInnen in Management, Academic Support und Verwaltung
92
Hauptberufliche MitarbeiterInnen gesamt
174
weiblich
männlich
  • Lehrende aus der Wirtschaft
  • Führungspositionen männlich
  • Führungspositionen weiblich