Vorworte

2025 in Zahlen

0
Studierende in Bachelor- & Master-Studiengängen
  • Männlich
  • Weiblich
  • Bachelor
  • Master
  • Vollzeit
  • Berufsbegleitend

Studienbereiche

Communication Management

Technologie und Gesellschaft – Kommunikation im Wandel

Die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen prägte das Jahr 2025 im Studienbereich Communication Management. In der Lehre lag der Fokus auf der Weiterentwicklung zukunftsorientierter Didaktik, insbesondere durch E-Learning-Strecken inklusive KI-Tutoren zum Erlernen wissenschaftlicher Kompetenzen und die anwendungsorientierte Integration künstlicher Intelligenz in den Lehrveranstaltungen.

Unsere Forschung befasste sich mit gesellschaftlichen Aspekten der digitalisierten Medienwelt, etwa mit personalisierten Newsfeeds und dem Einfluss von Desinformation auf das gesellschaftliche Zusammenleben.

Gleichzeitig wurde wissenschaftliche Exzellenz sichtbar. Mehrere Masterarbeiten wurden mit dem Franz-Bogner-Wissenschaftspreis ausgezeichnet und eine weitere belegte Platz drei bei der edcom Graduation Competition. Der neu etablierte Excellence Club bietet zudem engagierten Studierenden einen Rahmen für vertiefende Förderung.

In den Praxisprojekten mit Amundi und der HDI Versicherung bewiesen unsere Studierenden Kommunikationsstärke bei Finanz- und Versicherungsprodukten. Für das Ban Ki-moon Centre for Global Citizens, das Global Incubator Network Austria, den Österreichischen Behindertenrat, Teach for Austria und UNICEF entwickelten sie nachhaltige Kommunikationsstrategien. Zudem setzte RMS Austria die Eventkonzepte von Studierenden in einer Veranstaltung um.

Der internationale Austausch wurde durch Kurzzeitmobilitätsprogramme gestärkt: Studierende arbeiteten in Blended Intensive Programs (BIPs) an Storytelling für das Marketing dreier belgischer Städte und entwickelten für die Ad Venture Competition gemeinsam mit georgischen Studierenden Kampagnen für eine globale Marke. Eine Fallstudie der FHWien der WKW zum Thema Nachhaltigkeitskommunikation fand zudem Eingang in Philip Kotlers „Essentials of Modern Marketing“.

FH-Prof.in Mag.a Dr.in Sieglinde Martin
Head of Department
Department of Communication

Im Praxisprojekt mit dem Bachelor-Studiengang Kommunikationswirtschaft hat uns das Top-Niveau der Konzepte für den Aufbau einer Social-Media-Präsenz beeindruckt. Die Studierenden haben uns mit ihrer Kreativität und Professionalität überzeugt! Social Media ist ein ganz wichtiger Baustein für die Zukunft der HDI Versicherung. Es ist für uns wichtig, die nächsten Generationen über Social Media mitzunehmen.

Ing. Thomas Lackner
CEO der HDI Versicherung AG

Foto: HDI Versicherung AG

Digital Economy

Forschung und Entwicklung fließen in die Lehre ein

Der Studienbereich Digital Economy setzte im Jahr 2025 die enge Verzahnung von Lehre mit angewandter Forschung und Entwicklung fort. Die wissenschaftlichen Aktivitäten sind im Institute for Digital Transformation and Strategy gebündelt, das gemeinsam mit dem Studienbereich das Department of Digital Economy bildet. Die Erkenntnisse fließen in die Lehre ein und werden in Vorträgen und Fachzeitschriften verbreitet. Unsere Forschenden beschäftigten sich vor allem mit den Auswirkungen und Anwendungen künstlicher Intelligenz (KI), dem Einsatz generativer KI zur Unterstützung von Innovationsprozessen sowie der Stärkung digitaler Kompetenzen in KMU und im Bildungsbereich.

Hybrid studieren

Im Bachelor-Studiengang Digital Business standen wieder 60 Studienplätze für Erstsemestrige zur Verfügung. Sowohl dieses Bachelorstudium als auch unsere beiden Master-Studiengänge wurden mit rund 60 Prozent Online-Lehre und 40 Prozent On-Campus-Lehre durchgeführt. Dieses bewährte Hybridformat bietet den Studierenden große Flexibilität und fördert zugleich die Zusammenarbeit in Teams und den Austausch mit den Lehrenden.

Neue Vertiefung im Bachelor: AI for Business

Im Bachelor-Studiengang Digital Business stand erstmals die neue Vertiefungsmöglichkeit „AI for Business“ zur Wahl. Sie vermittelt Kompetenzen für den Umgang mit KI-basierten Informationssystemen und adressiert die Anwendung von KI in wirtschaftlichen Kontexten.

Master-Studiengänge stark vernetzt und projektorientiert

Die neuen Master-Studiengänge Digital Innovation und Digital Technology & Innovation sind organisatorisch eng miteinander gekoppelt. Die Studierenden lernen darin, in interdisziplinären Teams zu arbeiten und sich rasch in neue Technologien einzuarbeiten. Den Kern beider Studiengänge bildet ein umfangreiches Innovationsprojekt, das Module im Ausmaß von 24 ECTS-Punkten umfasst – von der kundenzentrierten Entwicklung innovativer digitaler Lösungen über die Programmierung von Software-Prototypen bis zur Konzeption des technischen und wirtschaftlichen Roll-outs.

Unser erster Projektpartner in den Master-Studiengängen war die Bank Gutmann AG. Für die konstruktive Zusammenarbeit und das Vertrauen bedanken wir uns herzlich.

FH-Prof. Dr. Dr. Sebastian Eschenbach
Head of Department
Department of Digital Economy

Digitale Technologie ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Technisches Know-how, verbunden mit wirtschaftlichem Denken sowie Kommunikations- und Marketinggeschick, das eröffnet Ihnen die Möglichkeit, ganz vorne im Wirtschaftsleben mitzuspielen. Digital Business ist der kompetenzübergreifende Studiengang der Zukunft!

Mag.a Lorena Skiljan, MBA
Founder & Managing Partner bei Nobilegroup

Financial Management

Bestens vorbereitet auf Karrieren im Financial Management

Das Jahr 2025 stand im Studienbereich Financial Management im Zeichen einiger spannender Weiterentwicklungen in der Lehre:

Die Lehrveranstaltung „Interdisziplinäre Fallstudien“ hat sich als fixer Bestandteil des Curriculums etabliert. Dabei werden unsere wesentlichen Fachgebiete und Kernthemen – Bilanzierung, Kostenrechnung, Finanzwirtschaft, Controlling und Steuerrecht – aus Praxissicht miteinander verknüpft. Zunächst stellen die SpezialistInnen unserer Kooperationspartner konkrete Problemstellungen aus ihrer Unternehmenspraxis vor. Anschließend haben die Studierenden die Möglichkeit, ihr Wissen praktisch umzusetzen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Dadurch entsteht ein positiver Kreislauf von Know-how aus der Praxis und wissenschaftlichem Austausch an der Hochschule.

Der Einsatz der Bloomberg Terminals wurde auf weitere Lehrveranstaltungen ausgedehnt. Die Bloomberg Terminals eröffnen den Studierenden zahlreiche praxisorientierte Lernmöglichkeiten und bieten ihnen einen doppelten Mehrwert: Sie erwerben fundiertes Fachwissen und sammeln gleichzeitig Erfahrungen im Umgang mit einem international etablierten Finanzsystem unter Verwendung aktueller Marktdaten.

Auch 2025 haben die Studierenden des Bachelor-Studiengangs Finanz-, Rechnungs- & Steuerwesen vier spannende Unternehmensprojekte durchgeführt. Diese Projekte boten allen Studierenden eine ideale Gelegenheit, das Theoriewissen, das sie sich zuvor angeeignet hatten, in der Praxis anzuwenden und von ExpertInnen zu lernen. Jedes Projekt konzentrierte sich auf ein spezifisches Thema im Bereich der Besteuerung und wurde von Fachleuten einer renommierten Steuerberatungskanzlei betreut.

Dr. Thomas Kaufmann-Lerchl
Head of Financial Management Study Programs

Wir beide sind dem Bachelor-Studiengang Finanz-, Rechnungs- & Steuerwesen als Absolventen eng verbunden.

Die Kombination von Lehre und einem stark ausgeprägten Praxisbezug ist einzigartig. Sie bietet den Studierenden einen laufenden wertvollen Austausch mit Vortragenden aus der Praxis und stellt darüber hinaus sicher, dass stets brandaktuelle Themen behandelt werden.

Rechnungswesen, nationale und internationale Rechnungslegung, Steuerlehre sowie Controlling stellen ein ideal aufeinander abgestimmtes fachliches Fundament dar, um in der Finanzwelt voll durchzustarten. Darüber hinaus wird großer Wert auf die persönliche Entwicklung der Studierenden gelegt. Wir als KPMG sind stolz, einen Beitrag zur Entwicklung und Ausbildung von jungen Talenten der FHWien der WKW leisten zu dürfen!

Mag. (FH) Jürgen Lederer
Partner Audit, KPMG Austria

Oliver Wagner, B.A. M.A.
Senior Manager Audit, KPMG Austria
Lehrender im Studienbereich Financial Management

Human Resources & Organization

Digitalisierung und Future Skills am Puls der Zeit

Im Jahr 2025 prägten die Digitalisierung und künstliche Intelligenz (KI) die Aktivitäten unseres Studienbereichs in Forschung und Lehre sowie unsere Kooperationen. In Praxisprojekten mit den Partnerunternehmen TUI, kununu und hokify setzten sich Studierende mit aktuellen HR-Fragestellungen zu Digitalisierungs- und Reorganisationsprozessen sowie mit dem Bewerbungsverhalten der Generation Alpha auseinander.

Mit der zunehmenden Bedeutung von KI rückten Future Skills verstärkt in den Fokus der Studiengangsentwicklung. Die Frage nach künftig relevanten Kompetenzen in einer praxisorientierten Hochschulbildung wurde systematisch bearbeitet. Ein Praxisprojekt sowie der kontinuierliche Austausch mit Fachleuten und KooperationspartnerInnen aus der Wirtschaft bildeten die Grundlage für eine weiterführende kompetenzorientierte Ausrichtung der Curricula. Gleichzeitig standen die Auswirkungen von KI auf den Studienbetrieb im Fokus, insbesondere in Bezug auf Lehr- und Prüfungsformate sowie auf Abschlussarbeiten. Gezielte Weiterbildungsmaßnahmen unterstützten Lehrende bei der laufenden Weiterentwicklung unserer innovativen Lernformate.

Als Ausgleich zum verstärkten Einsatz von KI wurden agile, selbstorganisierte und erfahrungsbasierte Lernformate weiter ausgebaut. Ein Schwerpunkt lag auf dem Organisationslaboratorium im Masterstudium. In Kooperation mit der TH Köln und der ESB Reutlingen nahmen rund 70 Studierende an einem intensiven Lernsetting zu gruppendynamischen und mikropolitischen Prozessen in der Organisationsentwicklung teil.

Darüber hinaus engagierte sich der Studienbereich gemeinsam mit Studierenden in der Konzeption und Umsetzung mehrerer HR-Events. Ein Highlight war das zweite Transformation Camp im deutschsprachigen Raum in Kooperation mit fifty1 mit rund 200 Teilnehmenden. Ergänzend wurden gemeinsam mit dem Work Smart Circle Austria Workshops zu künstlicher Intelligenz im Personalbereich sowie zu Widerständen in Veränderungsprozessen durchgeführt. Die Sichtbarkeit des Studienbereichs zeigte sich auch in der Nominierung für den Award „HR People of the Year“ beim HR Inside Summit in der Wiener Hofburg.

Mein herzlicher Dank gilt allen Lehrenden und KooperationspartnerInnen für die engagierte Zusammenarbeit und das erfolgreiche Jahr 2025.

FH-Prof.in Dr.in Christina Maria Schweiger
Head of Human Resources & Organization Study Programs

In einer Welt, die von Individualisierung, hybridem Arbeiten und Digitalisierung geprägt ist, wird Lernen am Arbeitsplatz zu einer immer größeren Herausforderung und gewinnt gleichzeitig enorm an Bedeutung. Die zunehmende Komplexität und das rasante Tempo des Wandels erfordern, dass sich Mitarbeitende schnell an neue Gegebenheiten anpassen. Um dieser Dynamik gerecht zu werden, wurde das HR-Praxisprojekt „TUI auf dem Weg zur lernenden Organisation“ ins Leben gerufen. In einem internationalen Kontext wurde unsere aktuelle Lernkultur betrachtet und es wurden Handlungsmöglichkeiten für die Zukunft erarbeitet.

Die Zusammenarbeit mit Studierenden ist für mich sowohl als Lehrende im Studienbereich Human Resources & Organization als auch als Projektpartnerin immer besonders inspirierend. Sie eröffnet frische Perspektiven und liefert wertvolle Impulse, die nachhaltig bereichern.

Denise Mach, BSc MA
Leitung Learning & Development, TUI Austria Holding GmbH

Foto: Florian Albert

Journalism & Media Management

Journalismusausbildung neu denken

Im Studienbereich Journalism & Media Management stand das Jahr 2025 im Zeichen der Auseinandersetzung mit künstlicher Intelligenz (KI) und ihren Auswirkungen auf den Journalismus. Der Fokus lag dabei auf ethischen, sozialen und praktischen Aspekten von KI. Diskussionen über Desinformation durch KI, ihre Anwendung in redaktionellen Prozessen und ihre Konsequenzen für die Journalismusausbildung zogen sich als roter Faden durch das Jahr.

Internationalisierung und interkultureller Austausch

Zum zehnten Mal brachte die International School of Multimedia Journalism Studierende aus Österreich, Dänemark, Georgien und der Ukraine zusammen. Zum Jubiläum gab es eine Rückschau auf eine Dekade des interkulturellen Austausches. Das Thema lautete „AI Applied – Impact on Society, Democracy & Culture.

Das Radioprojekt Europe On Air widmete sich dem Menschsein im digitalen Zeitalter und zeigte, wie RadiomacherInnen über Ländergrenzen hinweg Themen wie Menschlichkeit und Medienkompetenz angesichts von KI verhandeln.

Forschungsschwerpunkte und Erkenntnisse

Die Forschung des Studienbereichs legte einen Schwerpunkt auf KI, Transformation und Vertrauen sowie auf die Rezeption von Kriegsberichterstattung. Gisela Reiter, Marian Adolf und Andreas Hess präsentierten ihre Erkenntnisse auf internationalen Konferenzen und in Fachpublikationen. Im Rahmen der Kooperation mit dem ORF Public Value Kompetenzzentrum fand die vierzehnte Public Value Lecture statt – publikumswirksam über den Eurovision Song Contest 2026 in Wien.

Kooperationen und Nachwuchsförderung

Der Workshop Sportjournalismus bot den Teilnehmenden erneut Einblicke in die Arbeit als SportreporterIn. Der Journalismus Nachwuchspreis erhielt weiteren Rückhalt aus der Branche und wurde mit Unterstützung von „Der Standard“ und „Kurier“ sowie erstmals vom ORF und der Österreichischen Medienakademie vergeben. Im Rahmen des Excellence Clubs zur Förderung herausragender Studierender wurde der erste Jahrgang ausgezeichnet.

FH-Prof.in Mag.a Dr.in Daniela Süssenbacher
Head of Journalism & Media Management Study Programs

Kritischer Journalismus ist das wirksamste Gegengift gegen Korruption und Machtmissbrauch. Dank Enthüllungsstorys wissen nun alle, dass allein schon der Anschein von Freunderlwirtschaft den Jobverlust bedeuten kann – sogar für Bundeskanzler und Chefredakteure. Im besten Fall führt das zu mehr Sensibilität in der Politik und den Redaktionen, verlassen sollten wir uns darauf aber nicht. Grundbedingung für seriöse Recherchen sind Journalistinnen und Journalisten, die technisch, juristisch und ethisch sauber arbeiten. Was es dazu braucht, können die Aufdecker von morgen im Studienbereich Journalism & Media Management an der FHWien der WKW lernen. Mit der Vorlesung „Investigative Recherche“ versuche ich, einen kleinen Beitrag dazu zu leisten: Die Studierenden erwerben Recherchetechniken, um Fake News und Desinformation zu enttarnen.

Jakob Winter
Digitalchef und Mitglied der Chefredaktion bei „profil“

Foto: Christoph Liebentritt

Management & Entrepreneurship

Praxisnahe Vorbereitung auf Führungsaufgaben

Der Studienbereich Management & Entrepreneurship bereitet Studierende sowohl im Bachelor- als auch im Master-Studiengang auf unterschiedlichen Ebenen auf zukünftige Führungsaufgaben vor. Diese Vorbereitung erfolgt im Studienbetrieb besonders praxisnah.

Im Sommersemester 2025 fand das bisher größte Erasmus+ Blended Intensive Programme (BIP) des Bachelor-Studiengangs Unternehmensführung – Entrepreneurship an der FHWien der WKW statt. Über 150 Studierende und Lehrende von vier renommierten Hochschulen beschäftigten sich dabei mit dem Thema Family Business. Außerdem nahmen Studierende an zwei weiteren internationalen Events teil: an der Retail Challenge in Vilnius und der Innovation Challenge mit der Avans University.

Im Wintersemester 2025/26 wurde im Bachelor-Studiengang Unternehmensführung – Entrepreneurship das neue Konzept der Bachelorarbeit mit intensiverer Begleitung der Studierenden im Rahmen regelmäßiger akademischer Diskussionen und Präsentationen erstmals erfolgreich umgesetzt. Im Master-Studiengang wurde zum ersten Mal das Modul „Interdisciplinary Reflections“ durchgeführt, in dem die Studierenden mit fachfremden Themen wie etwa einem Theaterworkshop konfrontiert werden und so ihre Managementperspektiven erweitern.

Die Bandbreite der Praxisprojekte umfasste auch in diesem Jahr wieder das gesamte Portfolio unternehmerischer Aktivitäten. Beispielhaft wurde an Kompetenzentwicklung und Karriereförderung (Auftraggeber: Parlamentsdirektion), an Kommunikationskonzepten für das stille Örtchen (tissu4u), an Organisationsentwicklung (PDW Logistik) sowie an Leadership und Employee Experience im Finanzressort (Bundesministerium für Finanzen) gearbeitet.

Manfred Schieber, MA MBA MSc
Head of Management & Entrepreneurship Study Programs

Das Besondere am Master-Studiengang Executive Management ist die interdisziplinäre Ausrichtung, die den Studierenden ein umfassendes Verständnis für verschiedene Prozesse in Unternehmen vermittelt. Projekte als Teil der Lehre und Vorlesungen, die von bekannten Unternehmern und Lehrbeauftragten gehalten werden, fördern die Vernetzung der Studierenden mit Managern aus der Praxis. So können sie schon während des Studiums Netzwerke mit interessanten Kontakten aufbauen.

Patrick Batka, BA, MA
Managing Director and Co-Owner – MHPB GmbH
Bachelor- und Master-Absolvent
Lehrender im Studienbereich Management & Entrepreneurship

Marketing & Sales Management

Marketingkompetenzen für eine dynamische und digitale Welt

Das Jahr 2025 war geprägt von einer intensiven Auseinandersetzung mit künstlicher Intelligenz, ihren Auswirkungen auf das Berufsfeld sowie den daraus resultierenden Anforderungen an die Lehre. Auch ein Forschungsbeitrag im Sammelband „Digital Economy: Die neuen Spielregeln für Unternehmen“ setzte sich mit den erforderlichen Kompetenzen von MarketerInnen im KI-Zeitalter auseinander.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Internationalisierung und Kurzzeitmobilitätsprogrammen. An unserer Hochschule setzten wir ein Blended Intensive Program (BIP) mit Mondelez um. Zudem absolvierten Bachelor-Studierende ein BIP in Belgien, bei dem sie den belgischen Biermarkt analysierten. Unsere Forschenden präsentierten eine Studie zur zahlenbasierten Nachhaltigkeitskommunikation sowie weitere Studien zum Image von Tourismusdestinationen und zu stereotypen Wahrnehmungen von Servicepersonal auf internationalen, hochkarätigen Konferenzen.

In zahlreichen Praxisprojekten bewiesen unsere Studierenden ihre Professionalität. Sie entwickelten Out-of-Home-Ansätze für Gewista, Konzepte für die Marken FEWA und Silan für Henkel, eine Freiwilligenkampagne für T.I.W., Positionierungskonzepte für T-Systems sowie eine Digitalisierungslösung für das Rote Kreuz Niederösterreich. Für die XXXLutz-Gruppe entstanden zudem Ideen für ein neues Treueprogramm.

Ein weiterer Fokus war die Förderung exzellenter Studienleistungen durch den neu etablierten Excellence Club. Besonders erfreulich sind daher die Auszeichnungen mehrerer Masterarbeiten: Eine Absolventin des Excellence Clubs erhielt dafür den Alfred-Gerardi-Gedächtnispreis, eine weitere Masterarbeit wurde bei der edcom Graduation Competition prämiert.

Mag. Thomas Schmidt
Head of Marketing & Sales Management Study Programs

Das Praxisprojekt mit dem Bachelor-Studiengang Marketing & Sales ergab frische Ansätze für uns. Sehr gut zu wissen, wie uns die Studierenden – die zukünftigen EntscheidungsträgerInnen – sehen. Viele Ideen haben Potenzial, von uns in die Praxis übernommen zu werden!

 

Andrea Groh
Chief Sales Officer (CSO) bei Gewista

Foto: Gewista

Real Estate Management

Die Praxis im Fokus

Auch im Jahr 2025 wurde in unserem Studienbereich die Praxis großgeschrieben:

In einem Praxisprojekt des Bachelor-Studiengangs ging es um die Frage, wie man 100 Millionen Euro klug investiert. Die Studierenden erhielten den Auftrag, für einen institutionellen Investor auf Basis fundierter Analysen Investmentstrategien zu entwickeln. Begleitet wurde das Projekt von Jenni Wenkel von Union Investment Real Estate Austria.

Die Lehrveranstaltung „Immobilienprojekt“ im Master-Studiengang Immobilienmanagement widmete sich der Analyse eines aktuellen Immobilienprojekts eines Kooperationspartners. Gefragt waren Ideen, die die Bedingungen am Wiener Markt berücksichtigen. Das Ziel war die Aufwertung der Liegenschaft durch geeignete Objektnutzungen. Dem Eigentümer und der Fachjury wurden die Projektideen anhand von Baumodellen präsentiert.

Bei mehreren Exkursionen erhielten unsere Studierenden Einblicke in die Realität des Wiener Immobilienmarkts. Sie besichtigten u. a. folgende Projekte:

  • Danube Flats
  • Village im Dritten
  • Schuhmanngasse

Bei der ImmQu-Preisverleihung, die diesmal an der FHWien der WKW stattfand, wurden die Jahrgangsbesten der fünf österreichischen Hochschulen mit immobilienwirtschaftlichen Studiengängen und die Verfasserin der besten Masterarbeit ausgezeichnet.

Alle Studierenden hatten Gelegenheit, Studierende aus Dublin, Antwerpen, Berlin und Hamburg bei einer Blended Intensive Week in Wien kennenzulernen, deren Thema der Wiener Immobilienmarkt war. Gemeinsam arbeiteten die Studierenden an Aufgaben.

Bei einem Field Trip nach Hamburg besichtigten unsere Bachelor- und Masterstudierenden ausgewählte Immobilienprojekte in der Hansestadt und tauschten sich mit Projektentwicklern und Investoren aus.

Außerdem lud unser Studienbereich zu Veranstaltungen zur rechtlichen Dimension des Einsatzes von künstlicher Intelligenz, zum Wohnungsgemeinnützigkeitsrecht und zu ESG in der österreichischen Immobilienwirtschaft. Diese Events boten unseren Studierenden und allen Interessierten praxisrelevantes Know-how und die Chance zum Knüpfen neuer Kontakte in der Immobilienbranche.

Dr. Klemens Braunisch, MRICS
Head of Real Estate Management Study Programs

Obwohl ich bereits mein eigenes Einzelunternehmen gegründet hatte, entschied ich mich für den berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang Immobilienwirtschaft an der FHWien der WKW. Durch die Praxisnähe der Vorlesungen und die zahlreichen Kontakte zu Vortragenden, MentorInnen und StudienkollegInnen ergaben sich für mich viele neue Möglichkeiten. Mein persönliches Netzwerk wurde stark erweitert – auch sehr zum Vorteil meiner beruflichen Karriere.

Michael Klinger, BA
Inhaber Klinger Immobilien e.U.

Tourism & Hospitality Management

KI in Lehre und Forschung: Zukunftskompetenzen für die Visitor Economy

Der Tourismus hat 2025 erneut seine Anpassungsfähigkeit gezeigt: Urlaubs- und Geschäftsreisen blieben stabil, während Destinationen und Betriebe verstärkt an nachhaltigen, resilienten und qualitätsorientierten Angeboten arbeiteten. Damit rücken Kompetenzen in den Vordergrund, die ökonomische Performance mit Verantwortung für Lebensräume verbinden.

Diese Entwicklung prägte die Aktivitäten des Studienbereichs Tourism & Hospitality Management in Lehre, Forschung und bei Kooperationen. Im Master-Studiengang wurde die Interdisziplinarität von Stadtplanung und Visitor Economy weiter verankert. Sichtbar wurde dies in der internationalen Konferenz „Caring for the City“ (24.–26. September 2025), die Wissenschaft und Praxis beim Thema der nachhaltigen Stadt- und Tourismusentwicklung zusammenbrachte. Parallel wurde die Beschäftigung mit künstlicher Intelligenz (KI) intensiviert: Ein Zertifikat stärkt nun die Kompetenz der Studierenden beim Einsatz von KI; gemeinsam mit Kolleginnen aus dem Department of Communication wurde bei der EuroCHRIE 2025 in Den Haag ein Workshop zur Erstellung von Lehr-Chatbots durchgeführt.

In der dualen Variante des Bachelor-Studiengangs wurde die Zusammenarbeit mit den Praxispartnern weiter vertieft; die Praxisphasen festigten die Verbindung von Studium und Beschäftigung und förderten den Transfer aktueller Branchenanforderungen in die Curricula. Darüber hinaus übernahm der Studienbereich den Vorsitz von DUSTÖ (Duales Studium Österreich) und setzte damit ein Signal für die Weiterentwicklung dieser Studienform im nationalen Hochschul- und Unternehmensnetzwerk.

Dr. Florian Aubke
Head of Tourism & Hospitality Management Study Programs

Die Visitor Economy steht 2025 mehr denn je für Qualität, Resilienz und verantwortungsvolle Innovation. In einer digital geprägten Branche braucht es Fachkräfte, die Daten souverän nutzen, KI-Tools reflektiert einsetzen und zugleich Kreativität für neue Angebote und Services mitbringen. Der Studienbereich Tourism & Hospitality Management vermittelt diese Zukunftskompetenzen praxisnah – von datenbasierter Entscheidungsfindung bis zur Entwicklung digitaler Lösungen. Dabei werden Nachhaltigkeit, Lebensraumqualität und BesucherInnenakzeptanz konsequent mitgedacht. Besonders wertvoll ist für uns die enge Kooperation in der akademischen Begleitung der Visitor-Economy-Strategie Wiens: Sie verbindet Forschung, Lehre und Anwendungswissen und stärkt damit die Weiterentwicklung unserer Destination.

Norbert Kettner
Managing Director
WienTourismus

Foto: WienTourismus / Peter Rigaud

Weiterbildung

Forschung

Inside FHWien

Alumni & Career Services

Alumni Services

Für die AbsolventInnen der FHWien der WKW bieten die Alumni Services eine Plattform, um mit ehemaligen StudienkollegInnen und Lehrenden vernetzt zu bleiben, Neuigkeiten aus der Hochschule zu erfahren und Teile ihrer Infrastruktur nutzen zu können. Ein jährlicher Höhepunkt ist die Verleihung der Alumni Awards, mit denen 2025 neun AbsolventInnen ausgezeichnet wurden. Die Awards wurden in den Kategorien „Professional Achievements“, „Shaping the Future“ und „Exceptional Commitment to FHWien der WKW“ verliehen. Zum zweiten Mal wurde 2025 zudem der Special Award „Business Icon of the Year“ vergeben.

In der Online-Reihe „Alumni Talk“ berichteten AbsolventInnen wieder über ihren Werdegang und teilten ihre Expertise mit Studierenden und anderen Alumni.

Career Services

Die Career Services unterstützen Studierende und Alumni bei der Karriereplanung und beim Berufseinstieg. Beim Career Day im Oktober vernetzten sich Studierende auf unserem Campus mit VertreterInnen renommierter Unternehmen. Ein Rahmenprogramm zum Thema Personal Branding ergänzte die Veranstaltung. Ein weiteres Angebot ist die FH-interne Online-Jobplattform Career Center, über die Studierende und Alumni auf nationale und internationale Stelleninserate zugreifen können.

Corporate Partnerships

Das Team der Alumni & Career Services steht in direktem Austausch mit RecruiterInnen österreichischer Top-Unternehmen sowie mit AbsolventInnen in Schlüsselpositionen der Wirtschaft. Zu seinen Aufgaben zählen das Aufsetzen von Kooperationsvereinbarungen mit Unternehmen und die Umsetzung der vereinbarten Leistungen.

Gender & Diversity

Beratung für BewerberInnen

Die FHWien der WKW ist auch für Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit eine attraktive Wahl fürs Studium. 2025 meldeten sich einige BewerberInnen bereits vor dem Start des Aufnahmeverfahrens, um Fragen rund um die Bewerbung und ums Studieren zu klären:

  • Wie kann ich mit einer Behinderung den IT-gestützten Aufnahmetest ablegen?
  • Wie funktioniert das Studium mit einer motorischen Beeinträchtigung?
  • Unterstützt mich die FH mit der Bereitstellung barrierefreier digitaler Unterlagen?

Dazu gab es persönliche Beratungsgespräche mit den Interessierten, teilweise gemeinsam mit Begleitpersonen externer Organisationen, wie dem Netzwerk Berufliche Assistenz.

Barrierefreiheit und künstliche Intelligenz (KI)

Der Leitfaden für die Erstellung barrierefreier Unterlagen an der FHWien der WKW wurde um KI-Aspekte erweitert. Die Fragestellung lautete, wie KI die Erstellung barrierefreier Lehrmaterialien und die Anpassung bestehender Dokumente an die Kriterien der Barrierefreiheit erleichtert. Talks von Fachleuten, der Austausch bei Veranstaltungen und eigenständiges Testen und Prompten lieferten wertvolle Anregungen, von denen einige in den Leitfaden aufgenommen wurden.

Familie und Pflege

Sowohl auf der Website der FHWien der WKW als auch im Moodle-Glossar „FHWien Services“ wurden Informationen zu den Themen Studieren mit Kind und Pflegeverpflichtungen ergänzt. Diese Maßnahme wurde im Rahmen des Zertifikats „hochschuleundfamilie“ bei der Rezertifizierung im Jahr 2024 gemeinsam mit Studierenden entwickelt.

Internationalisierung an der FHWien der WKW

Die Studierenden der FHWien der WKW nutzten die vielfältigen Möglichkeiten internationaler Mobilität im Jahr 2025 in hohem Maß. 335 Studierende absolvierten ein Auslandssemester und weitere 53 nahmen an einem Erasmus+ Blended Intensive Program teil. Gleichzeitig erfreute sich die FHWien der WKW international großer Beliebtheit: 285 Incoming Students von Partnerhochschulen aus aller Welt entschieden sich für ein Auslandssemester an unserer Hochschule.

Auch im Bereich der Mitarbeitendenmobilität verzeichneten wir ein beachtliches Engagement. Insgesamt nahmen 30 Mitarbeitende aus sieben Studienbereichen und Abteilungen an der Erasmus+ Staff Mobility teil. Davon lehrten 22 an Partnerhochschulen, während acht KollegInnen Weiterbildungsaufenthalte absolvierten.

Im Sommersemester 2025 war die FHWien der WKW Gastgeberin von vier Erasmus+ Blended Intensive Programs. Diese wurden von den Studienbereichen Communication Management, Marketing & Sales Management, Management & Entrepreneurship, Real Estate Management sowie Tourism & Hospitality Management organisiert. Insgesamt 161 internationale Studierende arbeiteten dabei gemeinsam mit FHWien-Studierenden an innovativen und transdisziplinären Fragestellungen. Die Programme vereinten Studierende und Lehrende von 14 Partnerhochschulen aus Deutschland, Italien, Polen, Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Finnland, Irland und Portugal und unterstrichen damit die starke europäische Vernetzung der FHWien der WKW.

Wichtige Fortschritte brachte auch das dritte Projektjahr des von der Stadt Wien geförderten Projekts EDU-INNO-COOP. Die Evaluierung der bestehenden Hochschulpartnerschaften wurde erfolgreich abgeschlossen und mündete in eine Klassifizierung, die künftig als Grundlage für gezielte Zusammenarbeit und effizienten Ressourceneinsatz dient. Darüber hinaus wurden zwei Pilotprojekte eines neuen Kurzzeit-Mobilitätsformats evaluiert. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse liefern Best-Practice-Beispiele sowie konkrete Empfehlungen für die Weiterentwicklung der internationalen Mobilität.

Barbara Zimmer
Mag.a Barbara Zimmer
Head of Center for International Education & Mobility (CIEM)

Radio Radieschen

Radio Radieschen ist der Ausbildungssender der FHWien der WKW und steht Studierenden des Studienbereichs Journalism & Media Management als Praxisplattform zur Verfügung. Eine kleine Radioredaktion sorgt auch abseits des Lehrbetriebs für hochwertigen Content.

Radio Radieschen sendet auf 91,3 MHz in Wien sowie über DAB+ in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Zusätzlich gibt es einen Webstream. Informationen zu den Sendungen, zum Redaktionsteam und zum Webstream bietet die Website von Radio Radieschen.

Neue Sendereihe über Social-Media-Phänomene

Neu im Programm ist „Frisch Gefischt – Hannah fischt im Netz“, gestaltet und moderiert von Hannah Jutz. Die Sendereihe greift Social-Media-Phänomene auf und ordnet sie ein.

„Abend im Hörfeld“ als Treffpunkt für Audiobegeisterte

Die Veranstaltungsreihe „Abend im Hörfeld“ wurde erfolgreich fortgesetzt. Sie erwies sich erneut als wertvoller Treffpunkt für alle, die mehr über die Hintergründe von Geschichten erfahren und sich mit kreativen Köpfen aus der Radiowelt vernetzen möchten, um voneinander und miteinander zu lernen. Im Mai waren Simone Schedl und Jascha Novak von Hidden Vienna zu Gast. Mit viel Gespür für ungewöhnliche Perspektiven machen sie Wiener Geschichte hörbar – fundiert recherchiert, lebendig erzählt und atmosphärisch gestaltet.

Im Oktober nahm uns Michael Nikbakhsh, Mitgründer von „Die Dunkelkammer, mit hinter die Kulissen dieses Investigativ-Podcasts. Gemeinsam mit Edith Meinhart und Christa Zöchling deckt Nikbakhsh auf, was häufig im Verborgenen bleibt: Korruption, Machtmissbrauch, Briefkastenfirmen und Verstöße gegen die Pressefreiheit. Das Interesse an diesem „Abend im Hörfeld“ war so groß, dass ein neuer Besucherrekord verzeichnet wurde.

Ein ausgezeichnetes Team

Ein Highlight war die Auszeichnung des Features „Kein Zurück: Fürs Klima ins Gefängnis“ beim 28. Radiopreis der Erwachsenenbildung. Die Produktion von Hannah Jutz, Elisabeth Bauer, Vincent Leb und Anna Muhr (Sound) wurde aus über 170 Einreichungen ausgewählt und in der Kategorie „Nachhaltigkeit und Zukunftskompetenzen“ prämiert. Es handelt sich um ein eindringliches Porträt von Laila Fuisz, Aktivistin der „Letzten Generation“, das die Relevanz gesellschaftlicher Themen im Programm von Radio Radieschen verdeutlicht.

Studentin Lisa Marie Wögerbauer und Redakteurin Hannah Jutz konnten sich über eine Nominierung für die „Medienlöwin Silber“ für ihr Interview-Feature „Start me up: Female Founders“ freuen. Darin zeigen sie, wie Frauen in einer männlich geprägten Tech-Branche erfolgreich Unternehmen aufbauen.

  • Logo von Radio Radieschen

Teaching & Learning Center

Das Teaching & Learning Center (TLC) ist Wissensdrehscheibe und Change Agent für eine lebendige und innovative Lehr- und Lernkultur. Es umfasst das Competence Center for E-Learning, das Writing Center und den Bereich der Hochschuldidaktik.

Die Aufgabenfelder des TLC sind:

  • Weiterbildungen zum Lehren und Lernen
  • E-Learning, Support und Infrastruktur
  • Innovation und Wissensdrehscheibe

Die Highlights 2025 waren:

  • Das von der Stadt Wien geförderte Projekt „Writing Lab @FHWien der WKW“ (2023 – 2025) wurde positiv evaluiert und mit Ende Dezember 2025 erfolgreich abgeschlossen. Alle im Rahmen des Projekts entstandenen Selbstlernressourcen sind frei zugänglich und abrufbar auf der Website „OWL – Online Writing Lab“.
  • Über 100 Teilnehmende aus Deutschland, der Schweiz, Luxemburg und Österreich nahmen – in Präsenz und online – an der Tagung zum Thema „Writing in Transformation. Schlaglichter auf eine Kulturtechnik im Wandel“ teil. Diese fand am 6. und 7. November in Kooperation mit der GewissS (Gesellschaft für wissenschaftliches Schreiben), dem CTL der Universität Wien und dem Writing Center der FHWien der WKW statt.
  • Die 2024 eingeführte TLC-Weiterbildungsplattform wurde weiterentwickelt und mit neuen Selbstlerninhalten ausgebaut.
  • Aus dem TLC-Weiterbildungsprogramm für interne und externe Lehrende erfreuten sich Veranstaltungen zu KI in der Lehre großer Beliebtheit, wie z. B. „Sokrates und die KI – Mit bewährten Techniken den Umgang mit KI vermitteln“, „KI-gestütztes kritisches Denken & Schreiben anleiten“ oder „Lehrplanung mit KI“.
  • Am 6. Mai lud das TLC zum „Didaktik-Austausch“. Unter dem Leitthema „Eigenständiges Lernen ermöglichen“ bot die Veranstaltung spannende Impulse und anregenden, kollegialen Austausch.
  • Die Sicherheit der digitalen Lernumgebung wurde mit dem Ausbau der Multifaktorauthentifizierung erhöht.
  • Logo der MA 23 der Stadt Wien

TeamLife an der FHWien der WKW

An der FHWien der WKW kommen Menschen aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um eine exzellente akademische Ausbildung für die Studierenden sowie anwendungsorientierte Forschung für die Wirtschaft und die internationale Wissensgemeinschaft anzubieten.

Vielfältig, interessant, sinnvoll – diese Werte symbolisieren das Arbeiten in Lehre, Forschung und Verwaltung an der FHWien der WKW. Sie treiben uns an, motivieren uns und schweißen uns zusammen.

Unsere Werte existieren nicht nur auf dem Papier – wir setzen auch laufend Maßnahmen, um sie mit Leben zu erfüllen. Schon während des Onboardings laden wir neue Mitarbeitende ein, unsere Werte in einem Workshop kennenzulernen.

Eine wichtige Rolle hat das VIS-Zack-Team – eine Gruppe von BotschafterInnen aus allen Unternehmensbereichen.

Die VIS-Zacks

  • entwickeln Maßnahmen, um unsere Werte sichtbar zu machen.
  • sammeln Inputs sowie Anliegen der Mitarbeitenden und geben diese an die Geschäftsführung weiter.
  • agieren als Reflexionsgruppe (z. B. im Rahmen von Mitarbeitenden-Befragungen).
  • tragen aktiv zur Aufklärung von Missverständnissen bei und fördern ein transparentes Arbeitsumfeld.
  • vernetzen die Abteilungen durch Events (z. B. Pub Quiz, Blind Coffee).

An der FHWien der WKW leben und fördern wir offene Kommunikation – nicht nur durch die VIS-Zacks, sondern auch durch regelmäßige Feedbackgespräche und Diskussionsrunden mit der Geschäftsführung.

Unsere Mitarbeitenden-Veranstaltungen in unterschiedlichsten Formaten dienen ebenfalls der Vernetzung und fördern den Austausch untereinander. Wir freuen uns über die große Hilfsbereitschaft unter den KollegInnen, die sich gegenseitig unterstützen und ihr Know-how teilen.

Die Förderung der Gesundheit aller Mitarbeitenden ist ein Unternehmensziel: Wir haben uns der BGF-Charta verpflichtet und orientieren uns an den Grundsätzen eines gesunden Unternehmens. 2024 wurde uns dafür das BGF-Gütesiegel der Österreichischen Gesundheitskasse verliehen. Einblicke in die Gesundheitsförderung an unserer FH gibt dieses Video.

Unter dem Namen TeamLife vereinen wir all diese Aktivitäten. Mehr dazu präsentiert das folgende Video.

  • TeamLife-Logo
Zurück

Bewährtes fortführen – Neues wagen

Die FHWien der WKW hat sich in den letzten Jahrzehnten als Österreichs führende Fachhochschule für Management und Kommunikation etabliert und bereits mehr als 16.800 Absolventinnen und Absolventen hervorgebracht. Hochwertige und praxisnahe Lehre sowie angewandte Forschung bilden dabei unseren Kernauftrag.

Unsere Studiengänge und Forschungsaktivitäten sind konsequent an aktuellen Entwicklungen orientiert und eng mit den Anforderungen der Praxis verbunden. Der Jahresbericht zeigt, wie wir diesen Anspruch 2025 in die Tat umgesetzt haben. Im Fokus stand dabei die digitale Transformation mit künstlicher Intelligenz (KI) als prominentem Aspekt.

Ein Forschungsprojekt unserer Hochschule im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien widmete sich der KI-Nutzung in Bildungseinrichtungen. Dafür wurden rund 1.600 Lernende befragt. Das Ergebnis: FH-Studierende liegen beim Einsatz von KI vorn. 32 Prozent nutzen sie täglich. Zeitersparnis ist dafür das Hauptmotiv.

Im Juni schlossen die Premierenjahrgänge der Master-Studiengänge Digital Innovation und Digital Technology & Innovation ihr erstes Jahr ab. Drei Monate später gingen die beiden Studiengänge an der Schnittstelle von Technologie und Wirtschaft zum zweiten Mal an den Start. Zu ihrer Beliebtheit tragen das berufsbegleitende Format und rund 60 Prozent Online-Lehre bei.

Bereits etabliert sind der Bachelor-Studiengang Immobilienwirtschaft und der Master-Studiengang Immobilienmanagement. 2025 wurden sie neuerlich durch die Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) akkreditiert. Der angesehene Berufsverband hob ihre Qualität und Praxisnähe hervor.

Im ganzen Jahr haben wir den Dialog mit Wirtschaft und Gesellschaft über vielfältige Veranstaltungen intensiviert: Der SDG Day stellte frische Ideen für ein nachhaltiges Wirtschaften in den Mittelpunkt. Der Career Day vernetzte unsere Studierenden mit Unternehmen auf der Suche nach Talenten. Und mit der Vergabe der Alumni Awards feierten wir die beruflichen Erfolge unserer Absolventinnen und Absolventen.

Für mich markiert 2025 einen Meilenstein: Im September habe ich die Geschäftsführung der FHWien der WKW übernommen. Ich freue mich sehr, nun Verantwortung für Österreichs führende Fachhochschule für Management und Kommunikation zu tragen. Mein Ziel ist, die Verbindung von Hochschule und Wirtschaft weiter zu stärken – zum Nutzen unserer Studierenden und der Wirtschaft, die praxisnah ausgebildete Fach- und Führungskräfte braucht.

Ich danke unseren engagierten Mitarbeitenden in Lehre, Forschung und Verwaltung. Zusammen machen sie den Erfolg der FHWien der WKW erst möglich.

Porträtfoto von Stephan Gasser, Geschäftsführer der FHWien der WKW

Dr. Stephan Gasser
Geschäftsführer
FHWien der WKW

Zurück

Die Zukunft beginnt heute

Hochschulen stehen vor der Aufgabe, auf tiefgreifende gesellschaftliche und technologische Veränderungen nicht nur zu reagieren, sondern diese mitzugestalten. Digitale Transformation und künstliche Intelligenz prägen bereits heute Wirtschaft, Arbeitswelt und Bildung. An der FHWien der WKW verstehen wir das als Auftrag, Lehre und Studium kontinuierlich weiterzuentwickeln und unsere Studierenden bestmöglich auf eine dynamische Zukunft vorzubereiten.

Bereits mit der Studienplanreform 2023 wurde die digitale Transformation als Schwerpunkt in allen Lehrplänen verankert. Seither entwickeln sich besonders die KI-Anwendungen rasant weiter. Künstliche Intelligenz ist längst mehr als nur Gegenstand einzelner Lehrveranstaltungen. Sie verändert Lernprozesse, didaktische Methoden und die berufliche Praxis gleichermaßen. Diesen Wandel greifen wir in der Lehre auf.

Im Jahr 2025 startete die nächste Studienplanreform. In den kommenden zwei Jahren werden alle Studiengänge umfassend überarbeitet. Der Fokus liegt dabei auf künstlicher Intelligenz. Das Ziel ist, ab dem Wintersemester 2028/29 zukunftsorientierte Curricula umzusetzen, die den Studierenden Fachwissen ebenso vermitteln wie Technologiekompetenz und einen reflektierten Umgang mit KI.

Auch in der Organisation von Studium und Lehre setzen wir auf digitale Unterstützung. Seit 2025 steht Studierenden und Lehrenden ein Service-Chatbot zur Verfügung, der bei organisatorischen und studienrechtlichen Fragen unterstützt und so den Studienalltag erleichtert.

Das Engagement und die Innovationsfreude unserer Lehrenden zeigen sich jedes Jahr beim Preis für innovative Lehre der FHWien der WKW. Im Jahr 2025 wurden dreißig Konzepte für Lehrveranstaltungen eingereicht, die die hohe didaktische Qualität der Lehre an unserer Hochschule belegen. Ausgezeichnet wurden zwei Lehrkonzepte aus dem Fach Statistik, die auf sehr unterschiedliche Weise zeigen, wie Lernen erfolgreich gestaltet werden kann – durch klare Struktur, aber auch durch spielerische Zugänge, den gezielten Einsatz von KI und innovative Prüfungsformate.

Mein Dank gilt allen Lehrenden und Mitarbeitenden unserer Hochschule, die mit ihrer Expertise und ihrem Einsatz den Studierenden eine fundierte und zukunftsorientierte Ausbildung ermöglichen.

Beate Huber

FH-Prof.in Mag.a Dr.in
Beate Huber
Kollegiumsleiterin
FHWien der WKW

Zurück

Erfolgsfaktor Praxis- und Wirtschaftsnähe

Neben vielen anderen Vorteilen des Standorts Wien ist einer für Unternehmen besonders wichtig: die Verfügbarkeit bestens ausgebildeter Fach- und Führungskräfte. Seit 1994 trägt die FHWien der Wirtschaftskammer Wien (WKW) maßgeblich dazu bei. Mit ihrem praxisnahen Studienangebot deckt sie punktgenau den Bedarf der Wirtschaft ab. Ihre Absolventinnen und Absolventen sind auf dem Arbeitsmarkt begehrt und erreichen oft Spitzenpositionen.

Lehrende aus der Wirtschaft

Die FHWien der WKW ist Österreichs führende Fachhochschule für Management und Kommunikation und prägt die Wiener Bildungslandschaft maßgeblich mit. Als Träger unterstützen die Wirtschaftskammer Wien und der Fonds der Wiener Kaufmannschaft die wirtschaftsnahe Lehre und Forschung in Österreich.

Zwei Drittel der Lehrenden an der FHWien der WKW kommen aus der Wirtschaft. Von ihren Erfahrungen als Fach- und Führungskräfte profitieren die Studierenden ebenso wie von Praxisprojekten der Studiengänge im Auftrag von Unternehmen.

Digitale Transformation im Fokus

In ihren Studiengängen greift die FHWien der WKW aktuelle Herausforderungen der Wirtschaft auf, etwa die digitale Transformation. Die Studierenden lernen, wie diese Entwicklung das jeweilige Berufsfeld verändert und welche Chancen dies eröffnet. Auch in der Forschung kooperiert die Fachhochschule eng mit Unternehmen und liefert ihnen wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse, die in der Praxis verwertbar sind.

Beruf und Weiterbildung vereinbaren

Ein auf die Bedürfnisse Berufstätiger zugeschnittenes Bildungsangebot ist der Wirtschaftskammer Wien und dem Fonds der Wiener Kaufmannschaft ein besonderes Anliegen. Die berufsbegleitenden Studiengänge der FHWien der WKW ermöglichen es, Weiterbildung, Beruf und Privatleben zu vereinbaren. Komplettiert wird das Portfolio der Fachhochschule durch die Trainings von Hernstein im Bereich Führungskräfte- und Organisationsentwicklung.

Hochschul- und Wirtschaftskompetenz

Seit September 2025 leitet Dr. Stephan Gasser die FHWien der WKW. Wir freuen uns, mit ihm einen Geschäftsführer gefunden zu haben, der Hochschul- und Wirtschaftskompetenz vereint. Dank seiner langjährigen Tätigkeit in der Lehre und Forschung sowie seiner Erfahrung als Co-Founder und Geschäftsführer in der Privatwirtschaft besitzt er das ideale Rüstzeug, um die FHWien der WKW erfolgreich weiterzuentwickeln.

Walter Ruck

DI Walter Ruck
Präsident
Wirtschaftskammer Wien

© Christian Skalnik
Gregor Deix, Direktor der Wirtschaftskammer Wien

Mag. Gregor Deix
Direktor
Wirtschaftskammer Wien

© Weinwurm
Helmut Schramm

Präsident KommR Helmut Schramm
Vorstand des Fonds der Wiener Kaufmannschaft

© Fonds der Wiener Kaufmannschaft
Porträtfoto von Mag. Meinhard Eckl, Vorstand des Fonds der Wiener Kaufmannschaft

Mag. Meinhard Eckl
Vorstand des Fonds der Wiener Kaufmannschaft

© Weinwurm
Zurück
0
Bachelor-Studiengänge
0
Master-Studiengänge

Studierende

0
Studierende in Bachelor- & Master-Studiengängen
  • Männlich
  • Weiblich
  • Bachelor
  • Master
  • Vollzeit
  • Berufsbegleitend

AbsolventInnen

295
295
AbsolventInnen in Master-Studiengängen 2025
567
567
AbsolventInnen in Bachelor-Studiengängen 2025
AbsolventInnen in Bachelor-, Master- und Diplom-Studiengängen gesamt
16.811
AbsolventInnen in Bachelor- und Master-Studiengängen 2025
862
weiblich
männlich

Studienprogramme

Bachelor-Studiengänge
10
Bachelor-Studierende Vollzeit
1.088
Bachelor-Studierende berufsbegleitend
1.040
Bachelor-Studierende gesamt
2.128
weiblich
männlich
Master-Studiengänge
10
Master-Studierende Vollzeit
0
Master-Studierende berufsbegleitend
789
Master-Studierende gesamt
789
weiblich
männlich
Herkunft der Studierenden 2025
  • Wien 60,2 %
  • Niederösterreich 19,2 %
  • Burgenland 2,4 %
  • Übrige Bundesländer 11,6 %
  • International 6,6 %

Internationalisierung

Internationale Hochschulkooperationen
161
Studierende im Ausland 2025 gesamt
335
weiblich
männlich
Studierende aus dem Ausland 2025 gesamt
285
weiblich
männlich

Lehrende und Mitarbeitende

Lehrende und Mitarbeitende 2025
Nebenberuflich Lehrende
973
Lehrende gesamt
1.057
weiblich
männlich
Hauptberuflich Mitarbeitende in Forschung und Lehre
84
Hauptberuflich Mitarbeitende in Management, Academic Support und Verwaltung
104
Hauptberuflich Mitarbeitende gesamt
188
weiblich
männlich
  • Lehrende aus der Wirtschaft
  • Führungspositionen männlich
  • Führungspositionen weiblich
Zurück
Zurück
Zurück
Zurück
Zurück
Zurück
Zurück
Zurück
Zurück
Zurück

Organisatorische Neuordnung und strategische Weiterentwicklung

2025 stand bei Hernstein im Zeichen einer geordneten Neuorientierung. Mit neuer Geschäftsführung und Vertriebsleitung wurden Aufgaben und Zuständigkeiten neu geregelt, Rollen und Entscheidungswege festgelegt und die Zusammenarbeit mit der FHWien der WKW geschärft. Die interne Struktur wurde gestrafft und das Team zu einer Einheit zusammengeführt. Damit sind Vertrieb, Projektleitung und -organisation unter einer gemeinsamen Leitung gebündelt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Weiterentwicklung der Vertriebs- und Kommunikationsaktivitäten. Die verstärkte Präsenz auf Messen, die Teilnahme an branchenspezifischen Veranstaltungen sowie die Durchführung des Hernstein Business Breakfasts ermöglichten einen direkten Austausch mit InteressentInnen. Ergänzend dazu trugen intensivere Aktivitäten auf LinkedIn zur Anbahnung neuer Kundenkontakte bei.

Darüber hinaus erschien der Hernstein Management Report zum Thema „Generationenübergreifendes Arbeiten“. Im Herbst fand für drei Jahrgänge des MSc-Leadership-Programms die Sponsion mit einer gemeinsamen Abschlussfeier am wko campus wien statt.

Im inhaltlichen Bereich wurden die Programme und Themenschwerpunkte konsequent fortgeführt. Weiterentwicklungen im Bereich der Lernformate sowie in der konzeptionellen Grundlagenarbeit wurden umgesetzt. So wurde eine Microlearning Journey als Pilotprojekt erstmals durchgeführt.

Porträtfoto von Gabriele Fantl

Mag.a Gabriele Fantl
Leitung Vertrieb, Projektmanagement und Back Office
Hernstein

Zurück

Forschung und Lehre weiterentwickeln

Im Jahr 2025 hat die Forschungsabteilung die Abstimmung und Digitalisierung der Prozesse in den Bereichen Projektcontrolling, Forschungskommunikation und Forschungsservice vorangetrieben.

Forschende der FHWien der WKW konnten KI-Kursangebote zur internen Weiterentwicklung nutzen, die den Austausch über die bestehenden internen Veranstaltungsformate hinaus anregten. Außerdem wurde die Veranstaltungsreihe „Science Sq2uare” ins Leben gerufen, zu der auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen ist. In der Springer-Buchreihe „Forschung und Praxis an der FHWien der WKW” erschienen vier Bücher zu den Themen Projektmanagement, Raumforschung, Kreislauf-Logistik sowie Kulinarik- und Weintourismus.

Das Stadt Wien Kompetenzteam „Master Propaedeutics” entwickelte Brückenkurse für wissenschaftliches Arbeiten. Mit unterstützenden KI-Technologien können Studierende durch diese Kurse ihr Wissen in Selbstlernstrecken wiederholen, vertiefen und auf konkrete Fragestellungen anwenden.

Highlights der Abteilung Forschung im Jahr 2025

  • Umgestaltung der bisherigen Veranstaltungsreihe „Forschungskolloquium“ zum „Science Sq2uare“ als Raum für Austausch und Vernetzung mit Vorträgen und Diskussionen zu jeweils einem Thema
  • Einwerbung der Forschungsprojekte „Stadt Wien Kompetenzteam Work Integrated Learning – Konnektivitätsorientierte Praktikumsdidaktik“ (WILKOP) und „Stadt Wien Kompetenzteam Humanzentrierte Technologie und KI-Assistenz in der Zustell- und Transportlogistik“ (HumAInLog) – beide gefördert von der Stadt Wien (MA 23)
  • Veröffentlichung der Konferenzbeiträge zur „6. Culinary and Wine Tourism Conference“ und des Fachbuchs „Hybrides Projektmanagement“ in der Springer-Reihe „Forschung und Praxis an der FHWien der WKW“

Partner:

  • Logo der MA 23 der Stadt Wien
  • FFG-Logo in Deutsch
  • EU Emblem Co-funded by the European Union
Walter Mayrhofer

FH-Prof. Dr. Walter Mayrhofer
Head of Research

Zurück

Auswirkungen und Anwendungen von künstlicher Intelligenz

Das 2025 abgeschlossene Projekt KI im Bildungsbereich der Wirtschaftskammer Wien hat neben den Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf Bildungsangebote vor allem die Kompetenzen untersucht, die für eine erfolgreiche Gestaltung der digitalen Transformation nötig sind. Trotz neuer technologischer Möglichkeiten bleibt die Anwendung durch den Menschen ein zentraler Erfolgsfaktor.

Wie sich diese Verbindung von Mensch und Maschine optimal nutzen lässt, erforscht seit 2025 das von der Stadt Wien (MA 23) unterstützte Projekt „HybrAId – Hybride Intelligenz im Innovationsprozess“. Es befasst sich mit generativer KI als symbiotischer Assistenz und soll die Kreativität und Innovationsfähigkeit in KMU fördern. Das Erasmus+-Forschungsprojekt „1stAId4SME“ befasst sich mit der Frage, wie generative KI-Technologien zur Steigerung der digitalen Wettbewerbsfähigkeit und der eigenen Kernkompetenzen in KMU genutzt werden können. Parallel dazu untersucht das FFG-Projekt SIBORC komplexe Kreislaufsysteme in der Logistik, um diese durch den Einsatz von KI und digitalen Zwillingen zu optimieren.

Highlights der Forschung zu Digitalisierung und digitaler Transformation

  • Start der Forschungsprojekte „1stAId4SME“ zur Etablierung von KI in KMU (Erasmus+) und „HybrAId – Hybride Intelligenz im Innovationsprozess“ (Stadt Wien – MA 23)
  • Erfolgreicher Abschluss der Forschungsprojekte „Organisationale Ambidextrie in KMU“ (Stadt Wien – MA 23) zur erfolgreichen Bewältigung der digitalen Transformation und RESISTANT (FFG-FORTE) zur Entwicklung einer resilienten Militärlogistik sowie „KI im Bildungsbereich der Wirtschaftskammer Wien“ (Auftraggeber: Bildungsmanagement der WKW)
  • Buchbeitrag „Marketingkompetenzen im Zeitalter von KI“ von Ilona Pezenka im Springer-Sammelband „Digital Economy: Die neuen Spielregeln für Unternehmen“
  • Entwicklung und Umsetzung der Onlineplattform „WKW EDU:Future“ im Rahmen des Projekts „KI im Bildungsbereich der Wirtschaftskammer Wien“ zur Information und Weiterbildung der Mitarbeitenden der WKW-Bildungseinrichtungen

Partner:

  • Logo der MA 23 der Stadt Wien
  • FFG-Logo in Deutsch
  • Logo Co-funded by the European Union
Tilia Stingl de Vasconcelos Cuedes

FH-Prof.in Mag.a Dr.in Tilia Stingl de Vasconcelos Guedes
Projektleiterin „KI im Bildungsbereich der Wirtschaftskammer Wien“

Gerald Schneikart

Gerald Schneikart, MBA, PhD
Projektverantwortlicher RESISTANT, SIBORC und „1stAId4SME“

Patrick Rupprecht

FH-Prof. Dr. Patrick Rupprecht, MSc, MSc, MA
Projektleiter „Organisationale Ambidextrie in KMU“ und „HybrAId“

Zurück

Starke Impulse für eine nachhaltige Entwicklung

Im Jahr 2025 setzten Anna-Vera Deinhammer und Cornelia Dlabaja den Forschungsschwerpunkt „Verantwortung und Nachhaltigkeit“ mit starken Impulsen fort, die sie in zahlreichen Fachvorträgen und Diskussionen vermittelten. Als Inhaberinnen der Stiftungsprofessur für nachhaltige Immobilienentwicklung sowie der Stiftungsprofessur für nachhaltige Stadt- und Tourismusentwicklung trieben sie die Transformation dieser Wirtschaftsbereiche hin zu mehr Nachhaltigkeit voran.

Daneben zeigten Publikationen im Rahmen des FFG-Forschungsprojekts „ReKEP“ unter anderem, wie Lieferketten nachhaltiger gestaltet werden können. David Bourdin vom Department of Communication der FHWien der WKW präsentierte eine Studie, die den Einfluss von Aussagen zur Nachhaltigkeit auf Kaufentscheidungen untersucht.

Highlights der Forschung zu Verantwortung und Nachhaltigkeit

  • Veröffentlichung des Praxishandbuchs „Playbook – The Places To Be“ und Organisation der internationalen Fachtagung „Caring for the City“ im Rahmen der Stiftungsprofessur für nachhaltige Stadt- und Tourismusentwicklung in Kooperation mit Wien Tourismus
  • Anna-Vera Deinhammer brachte auf Einladung des Climate KIC beim European Forum Alpbach 2025 ihre Erkenntnisse aus der Berufsfeldforschung Bau- und Immobilienwirtschaft beim Deep Dive „Turning Green Transition into Economic Opportunity: Cities, Industry & Finance for the Clean Deal“ ein.
  • Buchkapitel „Kreislaufwirtschaft im Bauwesen: Transformation der Bauindustrie durch gebündelte Expertise und zirkuläre Innovationen“ von Anna-Vera Deinhammer im Springer-Nachschlagewerk „SDG 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“
  • Buchveröffentlichungen in der Springer-Reihe „Forschung und Praxis an der FHWien der WKW“:
    „Mehrweg als Ausweg“: In diesem Band stellen Gerald Schneikart und Walter Mayrhofer die Ergebnisse des Forschungsprojekts „ReKEP“ vor.
    „Raum – Theorie – Empirie“: Dieses von Cornelia Dlabaja mitherausgegebene Arbeitsbuch versammelt 14 praxisorientierte Beiträge zur raumbezogenen Stadtforschung.

Partner:

  • FFG-Logo in Deutsch
Anna-Vera Deinhammer

FH-Prof.in Dipl-Ing.in Dr.in techn. Anna-Vera Deinhammer
Stiftungsprofessorin für nachhaltige Immobilienentwicklung

Cornelia Dlabaja

FH-Prof.in Dr.in Cornelia Dlabaja
Stiftungsprofessorin für nachhaltige Stadt- und Tourismusentwicklung

Zurück
Zurück
Zurück
Zurück
Zurück
Zurück