Studierende des Bachelor-Studiengangs Kommunikationswirtschaft entwickelten im mobilen Kurzzeitprogramm kreative Social-Media-Geschichten über belgische Städte.
Wie lassen sich Geschichten in drei belgischen Städten finden? Mehr als 60 Studierende aus verschiedenen Hochschulen in ganz Europa haben sich diese Frage gestellt. Sie erkundeten Gent, Antwerpen und Ostende für Social-Media-Stories.
Acht Studierende aus den Bachelor-Studiengängen Kommunikationswirtschaft (berufsbegleitend) und Corporate Communication der FHWien der WKW waren mit dabei. Sie nahmen am ERASMUS+-geförderten Blended Intensive Programme (BIP) „Story Through City“ von 30. März bis 3. April 2026 teil. In internationalen Sechser-Teams arbeiteten sie gemeinsam mit Studierenden der Artevelde University of Applied Sciences (Gent), der HdM (Hochschule der Medien, Stuttgart), der Oulu University of Applied Sciences (Finnland) sowie der AANT (Accademia delle Arti e Nuove Tecnologie, Rom).
Verborgene Geschichten für das belgische Stadtmarketing
Die Studierenden reisten mit dem Zug nach Antwerpen und Ostende, um verborgene Geschichten aufzudecken und diese in Social-Media-Stories zu verwandeln wie beispielsweise:
- Wie kommt ein Esel in den Aufzug eines mehrstöckigen Gebäudes?
- Wie zeigen Menschen in Antwerpen ihre Begeisterung für Mode?
- Sind die Menschen in Gent süchtig nach Fahrrädern?
- Warum gibt es in Ostende so viele Hunde?
Darüber hinaus führten sie Recherchen zur Zielgruppe (junge Reisende) durch und erarbeiteten, wie diese mit überzeugenden Geschichten angesprochen werden kann. Jedes Team erstellte drei Instagram-Formate – ein Einzelpost, ein Carousel, eine Story oder ein Reel. Die Teams erhielten Feedback zu ihren Beiträgen und präsentierten ihr bestes Ergebnis vor einer Jury, die am Ende der Woche ein GewinnerInnenteam auswählte.
Storytelling und interkulturelle Kompetenzen
Die Studierenden lernten nicht nur Storytelling-Techniken und wie man einen wirkungsvollen Einstieg für eine fesselnde Geschichte findet, sondern stärkten auch ihre interkulturellen Kompetenzen und konnten ihr kreatives Potenzial entfalten. Abgerundet wurde das Programm durch Vorträge zu Storytelling, City Marketing, Get to know your audience, Creating Magic in Social Media, Architectural Impressions. Simone Zwickl, Lehrende an der FHWien der WKW, begleitete unsere Studierenden, hielt einen Inputvortrag zu Creative Writing und unterstützte als Coach:
„Einige Teams hatten vermutlich das Gefühl, ins kalte Wasser geworfen zu werden, aber alle Gruppen haben gezeigt, dass sie überall Geschichten finden und diese in Instagram-Storys umsetzen können. Die Präsentationen am letzten Tag haben gezeigt, dass die Studierenden großes Potenzial haben und alle Inputs genutzt haben, um tolle Geschichten zu entwickeln.“
Die Woche wurde von der Artevelde University of Applied Sciences organisiert – ein großer Dank geht an Nicky Malfliet und Tim Van der Mensbrugghe für die Organisation sowie an Anna-Karoliina Niemelä, Kati Teirikko, Alessandra Reggiani, Luana Fedele, Stefan Rohrbach und natürlich an unsere Lehrende Simone Zwickl für die Unterstützung der Studierenden!