Wenn sich wissenschaftliche Forschung mit Popkultur und europäischer Medienöffentlichkeit verbindet, dann ist wieder Zeit für den Eurovisions Science Slam. Im Rahmen der Eurovisions International Conference 2026 präsentierte Journalismus-Studentin Luise Poppe von der FHWien der WKW ihre Bachelorarbeit. Die internationale Konferenz widmet sich jährlich dem Eurovision Song Contest als kulturellem, medialem und gesellschaftlichem Phänomen.
Unter dem Titel „Eine Untersuchung der Berichterstattung in den österreichischen Medien über den Eurovision Song Contest“ analysiert Luise Poppe die mediale Aufbereitung des ESC 2025 auf den Onlineplattformen von ORF, Kronen Zeitung und Der Standard. Im Fokus ihrer Arbeit stehen unter anderem Themen wie Diversität, die Inszenierung der KünstlerInnen sowie die mediale Einordnung des Nahostkonflikts im Zusammenhang mit dem Wettbewerb.
Der Science Slam bot dafür die wohl ungewöhnlichste Bühne des Konferenzprogramms: Junge WissenschaftlerInnen und erfahrene ForscherInnen präsentierten ihre Arbeiten in kurzen, kreativen und unterhaltsamen Performances – verständlich, pointiert und mit einer guten Portion Humor. Dass Luise Poppe ihr Thema ausgerechnet beim Eurovisions Science Slam präsentierte, passt dabei perfekt: Der Eurovision Song Contest begleitet sie nach eigenen Angaben schon seit vielen Jahren persönlich und medial.
Auch wenn der Sieg beim Publikumsvoting diesmal ausblieb, zeigte der Auftritt eindrucksvoll, wie spannend Medienforschung sein kann, wenn wissenschaftliche Analyse auf popkulturelle Leidenschaft trifft.
Die Eurovisions International Conference gilt als interdisziplinäre Plattform für Forschung rund um den Eurovision Song Contest und bringt WissenschaftlerInnen aus unterschiedlichsten Fachrichtungen zusammen. Mehr zur Konferenz unter https://www.eurovisions.eu/
Der Beitrag von Luise Poppe sowie den weiteren TeilnehmerInnen kann hier angesehen werden.