Die ExpertInnen Christina Schweiger und Marian Adolf ordnen die Auswirkungen digitaler Technologien in aktuellen Medienbeiträgen ein. Die Leiterin des Studienbereichs Human Resources & Organization erläutert in einem Interview-Beitrag im Ö1 Mittagsjournal wie KI den Bewerbungsprozess verändert. Der Kommunikationsforscher am Department of Communication skizziert in einem STANDARD-Kommentar, wie sich digitale Plattformen verantwortungsvoller gestalten lassen.
Digitale Technologien prägen zunehmend die Art und Weise, wie Menschen kommunizieren, sich informieren und für Jobs bewerben. Zwei ExpertInnen der FHWien der WKW ordneten aktuelle Entwicklungen dazu in Medienbeiträgen ein.
Digitale Plattformen umbauen statt Internet absperren
Marian Adolf, Kommunikationswissenschaftler am Department of Communication, befasste sich in einem Kommentar im STANDARD mit der Regulierung digitaler Plattformen. Er spricht sich für eine EU-weit einheitliche Altersgrenze von 16 Jahren für besonders riskante Plattformfunktionen aus. Nationale Alleingänge und eine flächendeckende digitale Ausweispflicht sieht er hingegen kritisch. Anstatt den Zugang zum Internet generell einzuschränken, sollten aus seiner Sicht vor allem die Plattformen selbst stärker in die Verantwortung genommen und entsprechend gestaltet werden.
KI-Flut bei Bewerbungen
Christina Schweiger, Leiterin des Studienbereichs Human Resources & Organization, wurde für den Ö1-Mittagsjournal-Beitrag „KI-Flut bei Bewerbungen“ interviewt. Sie zeigte auf, dass Künstliche Intelligenz inzwischen auf beiden Seiten des Recruiting-Prozesses eine Rolle spielt: Bewerbende nutzen KI bei der Erstellung ihrer Unterlagen, während Unternehmen sie bei der Auswahl und Selektion einsetzen können. Welche Folgen diese Entwicklung für Bewerbungsprozesse hat, wird laut Schweiger derzeit auch in der HR-Community intensiv diskutiert.
Beide Medienauftritte zeigen, wie digitale Technologien etablierte Prozesse beeinflussen – und wie wichtig eine differenzierte Auseinandersetzung mit ihren Chancen, Risiken und Rahmenbedingungen ist.
>> Forschung am Department of Communication
>> Forschung im Studienbereich Human Resources & Organization