Wie sieht das Kaffeehaus der Zukunft aus? Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 60 Studierende aus vier europäischen Hochschulen im Rahmen des Erasmus+ Blended Intensive Program (BIP) „Innovation Challenge – The Future of Coffee Culture“ im Mai an der FHWien der WKW.
Das BIP brachte Studierende der FHWien der WKW aus Österreich, der Avans University aus den Niederlanden, der Kozminski University aus Polen und der Karelia University aus Finnland in Wien zusammen. Gemeinsam entwickelten sie innovative Ideen und Konzepte rund um ein Produkt, das weltweit Menschen verbindet und zugleich vor vielfältigen ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen steht: Kaffee.
Internationale Zusammenarbeit für neue Perspektiven
Die Veranstaltung knüpfte an eine langjährige Zusammenarbeit zwischen den Partnerhochschulen an und bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, internationale Erfahrungen zu sammeln und neue Perspektiven kennenzulernen. Die Studierenden arbeiteten in interkulturellen und interdisziplinären Teams und profitierten vom Austausch unterschiedlicher fachlicher und kultureller Hintergründe.
Kaffee als Ausgangspunkt für Innovation
Im Mittelpunkt der Challenge stand die Frage, wie sich die Kaffeekultur in Zukunft entwickeln könnte. Dafür setzten sich die Studierenden mit unterschiedlichen Aspekten der Wertschöpfungskette auseinander – von der Kaffeepflanze und nachhaltigem Anbau über globale Transportwege bis hin zu Röstverfahren und aktuellen Konsumtrends.
Wien bot als Stadt mit einer weltweit bekannten Kaffeehauskultur den idealen Rahmen für die Challenge. Die Studierenden analysierten unterschiedliche Formen des Kaffeegenusses – vom traditionellen Wiener Kaffeehaus bis zur modernen Coffee Bar – und entwickelten daraus Zukunftskonzepte für die Branche.
Neben der Challenge und der Arbeit in internationalen Teams, durfte das Sightseeing natürlich auch nicht zu kurz kommen: So standen der Besuch des Parlaments, des Kunsthistorischen Museums und des Wien Museums auf dem Programm. Während einer Führung durch das Vienna International Centre der Vereinten Nationen diskutierten die Studierenden unter anderem die Sustainable Development Goals (SDGs) und deren Bedeutung für ihre Projektaufgabe.
Entrepreneurship in einem internationalen Kontext erleben
Das Erasmus+-Format kombinierte eine virtuelle Vorbereitungsphase mit einer Projektwoche an der FHWien der WKW. Im Mittelpunkt standen nicht nur innovative Lösungsansätze, sondern auch der internationale Austausch und die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg. Die Ergebnisse präsentierten die Teams zum Abschluss vor einem professionellen Publikum.
>> Mehr Informationen über den Bachelor-Studiengang Unternehmensführung – Entrepreneurship