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Campus-Blog & News

Erfolgreicher Rücklauf im Kreislauf

15. September 2026

Anfang September präsentierte Clemens Löffler vom Competence Center for Business Controlling & Accounting der FHWien der WKW auf der International Conference on Operations Research 2026 aktuelle Forschungsergebnisse zu Closed-Loop Supply Chains. Im Zentrum der Diskussion stand die Frage, ob Hersteller oder Zulieferer gebrauchte Produkte und Komponenten zurückholen sollten.

Clemens Löffler präsentierte auf der International Conference on Operations Research 2026 das Paper „Who should collect? Reverse Channel Design for Remanufacturing under Supplier Competition“. Die Konferenz stand unter dem Leitthema „Converging Streams in Decision Making“. In der Forschungsarbeit wird eine zentrale Frage in sogenannten Closed-Loop Supply Chains untersucht: Wer sollte gebrauchte Produkte oder Komponenten zurückholen – der Hersteller oder dessen Zulieferer?

Wer soll gebrauchte Produkte oder Komponenten zurückholen?

Die Ergebnisse zeigen, dass die Wahl des geeigneten Modells wesentlich von der Wettbewerbsintensität unter den Zulieferern abhängt. Gibt es nur wenige marktmächtige Zulieferer, kann eine von den Zulieferern organisierte Rücknahme vorteilhaft sein. In diesem Fall bestehen starke Anreize, in Rücknahme und Remanufacturing zu investieren.

Bei intensivem Wettbewerb zwischen den Zulieferern verändern sich diese Anreize. Dann kann es attraktiver sein, wenn der Hersteller die Rücknahme selbst organisiert.

Neben der Präsentation der im Rahmen des SIBORC-Projekts entstandenen Forschungsarbeit bot die Konferenz Gelegenheit für fachlichen Austausch und Diskussionen mit anderen TeilnehmerInnen aus Wissenschaft und Praxis.

>> Weitere Informationen zur Forschung am Competence Center für Business Controlling & Accounting im Studienbereich Financial Management