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Innovation durch Kooperation in der Lehre – Neue Chancen für Studierende schaffen

Studienrelevante Auslandsaufenthalte sind der beste Weg für Studierende, internationale Kompetenzen zu erwerben. Berufsbegleitend Studierende sind zwar an der FHWien der WKW in der Mehrzahl, nehmen aber nur geringfügig an internationaler Mobilität teil. Wie können internationale Erfahrungen auch für berufsbegleitend Studierende zugänglich gemacht werden?

Das Ziel des von der Stadt Wien geförderten Projekts war es, innovative und flexible Mobilitätsangebote zu entwickeln sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Partnerhochschulen der FHWien der WKW nachhaltig weiterzuentwickeln.

Fördergeber: Stadt Wien (MA23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik)
Laufzeit: 01.01.2023 bis 30.06.2026
Dauer: 42 Monate

Gefördert von MA 23 Stadt Wien

Projektbeschreibung

Ausgangspunkt des Projekts war die Erkenntnis, dass berufsbegleitend Studierende bislang nur selten an studienrelevanten Auslandsaufenthalten teilnehmen.

© Lilartsy unsplash.com

Die Gründe dafür liegen häufig in ihrer beruflichen und persönlichen Lebenssituation sowie darin, dass das klassische Auslandssemester für diese Zielgruppe oft kein geeignetes Format darstellt.

Daher analysierte das Projekt zunächst die Mobilitätshindernisse und erhob die Bedürfnisse der Studierenden hinsichtlich alternativer internationaler Kurzmobilität.

Kooperation als Schlüssel zum Erfolg internationaler Aktivitäten

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der strategischen Weiterentwicklung des internationalen Partnernetzwerks der FHWien der WKW. Obwohl dieses in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen war, beschränkte sich die Zusammenarbeit oftmals auf einzelne Aktivitäten wie den Studierendenaustausch.

Projektergebnisse

Innovatives Mobilitätsmodell

Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse entwickelte das Projekt ein innovatives Mobilitätsmodell für kürzere Auslandserfahrungen, das hybride Lehr- und Lernformate sowie die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Hochschulen kombiniert. Der Prototyp wurde erfolgreich in den Studiengängen Digital Business (BA) sowie Marketing- und Salesmanagement (MA) erprobt.

Good-Practice-Beispiele

Die aus dem Prototyp entstandenen Good-Practice-Beispiele bieten eine Grundlage, um neue Mobilitätsformate künftig dauerhaft in die Curricula berufsbegleitender Studiengänge zu integrieren. Ebenso wird den Studiengängen eine Anleitung für die erfolgreiche Durchführung von Kurzmobilität an die Hand gegeben.

Qualitätssicherung der Partnerschaften

Durch eine systematische Evaluierung und Klassifizierung der Kooperationen wurden die Qualität der Partnerschaften gesichert, besonders leistungsfähige Partnerhochschulen identifiziert und in einer „Roadmap“ Maßnahmen für das Monitoring und die Weiterentwicklung der Partnerschaften festgelegt.

Zusätzliche Spin-off-Angebote

Über die unmittelbaren Projektergebnisse hinaus entstanden mehrere wertvolle Spin-off-Angebote. Dazu zählen ein Konzept zur Digitalisierung der Kooperationsanbahnung sowie die Initiative Off the Beaten Track, die Studierende auf attraktive, weniger bekannte Auslandsdestinationen aufmerksam macht und damit neue Perspektiven für internationale Erfahrungen eröffnet.

EDUcation-INNOvation-KOOPeration: Grafik zu den Zwischenergebnissen

Mit EDUcation-INNOvation-KOOPeration leistet die FHWien der WKW einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Internationalisierung im Hochschulbereich. Das Projekt zeigt, wie digitale Innovationen, strategische Partnerschaften und ein zielgruppengerechtes Mobilitätsangebot internationale Bildung auch für berufsbegleitend Studierende nachhaltig zugänglich machen können.