Neue Arbeitswelten Reifegradmodell

Hintergrund

Der technologische Wandel und die damit einhergehende Digitalisierung der Arbeitswelten, der verstärkte globale Wettbewerb und die Volatilität internationaler Märkte verlangen nach einer vernetzten Kollaboration, über Zeit- und Raumgrenzen hinweg. Die zunehmende zeitliche und örtliche Flexibilisierung der Arbeit führt zu veränderten Anforderungen an die Arbeitsorganisation. Gültige Standards der Arbeitsbedingungen, Beschäftigungsformen und die Organisation der Arbeit unterliegen damit einem starken Wandel. MitarbeiterInnen sind verstärkt gefordert, sich als unternehmerisch denkende und handelnde Unternehmensmitglieder zu präsentieren und benötigen dafür entsprechende Handlungsspielräume. Durch diese Flexibilisierung und die damit verbundene Individualisierung von Arbeit stoßen auch bislang erfolgreich eingesetzte Zusammenarbeits- und Führungsstrategien an ihre Grenzen.

Das Reifegradmodell: ein Instrument zur Messung des Status Quo in Unternehmen

Das gegenständliche Reifegradmodell (entwickelt in Kooperation mit der Plattform Das Neue Arbeiten DNA) schafft einen integrativen Blick auf die vielfältigen Aspekte des Neuen Arbeitens und stellt die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren dar. Eine Erhebung mit dem wissenschaftlich entwickelten Reifegradmodell in einem Unternehmen zeigt, wo sie am Weg zum Neuen Arbeiten stehen, um den digitalen Anforderungen gerecht zu werden. Unser Fragebogen bildet die unterschiedlichen Aspekte des Neuen Arbeitens ganzheitlich ab. Er wurde einer detaillierten testtheoretischen Analyse unterzogen. So konnten sieben Faktoren ermittelt werden, die die Anforderungen an die neue Arbeitswelt definieren. Einen Überblick über die einzelnen Faktoren des Reifegradmodells finden Sie hier.

Fazit

Flexible Arbeitswelten verlangen nach einem ganzheitlichen Ansatz in der Unternehmensentwicklung. Flexibilität in Bezug auf Strukturen, Bezahlung, Ort und Zeit des Arbeitens bedeutet eine Veränderung der Systeme, Prozesse und Spielregeln im Unter-nehmen. Insbesondere erfordert dies aber eine Veränderung der Denkweisen von allen Mitgliedern der Organisation und damit in weiterer Folge der Unternehmenskultur.
Eine Messung mit dem Reifegradmodell bietet die Möglichkeit in einem ersten Schritt den Status Quo von was in einem Unternehmen zu erheben, um dadurch strukturiert zu analysieren, in welchen Bereichen der größte Handlungsbedarf für Veränderung besteht. Die Unternehmensdaten können mit unserer repräsentativen, österreichischen Stichprobe verglichen werden. Unsere Erhebungen wurden ebenso in Tschechien, der Slowakei und Ungarn durchgeführt. Einen Überblick über die einzelnen Faktoren des Reifegradmodells finden Sie hier.


Ansprechpartnerinnen

Mag.a Barbara Covarrubias Venegas
Head of Project Management

barbara.covarrubias@fh-wien.ac.at

FH-Prof.in Mag.a (FH) Mag.a Dr.in Gudrun Gaedke
Head of Department
Department of Human Resources & Organization

gudrun.gaedke@fh-wien.ac.at


Kontakt

Mag.a Barbara Covarrubias Venegas
Researcher

Tel.: +43 (1) 476 77-5865
barbara.covarrubias@fh-wien.ac.at

Kooperationspartner

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