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Pressemitteilung

Eine Rennstrecke für nachhaltigen Motorsport in Venedig

29. Juni 2023

Studierende der FHWien der WKW präsentieren ein Modell für eine energieautarke Rennstrecke im Rahmen eines offiziellen „Collateral Events“ der Architekturbiennale 2023.

Wien, 29. Juni 2023 – Der einzige Beitrag einer deutschsprachigen Hochschule im Projekt „Students as Researchers“ zeigt auf, wie Energie für Motorsport-Infrastruktur nachhaltig gewonnen werden kann. Am Beispiel des Red Bull Rings haben Studierende des Studienbereichs Management & Entrepreneurship der FHWien der WKW eine Kosten-Nutzen-Rechnung für eine energieautarke Infrastruktur erstellt. Neben der theoretischen Abhandlung wurde auch ein physisches Modell einer fiktiven Haupttribüne erstellt, das noch bis 26. November 2023 im Rahmen der Ausstellung „Students as Researchers“ auf der Architekturbiennale in Venedig zu sehen sein wird.

Ein Modell im Rahmen der Biennale

Der Motorsport und der damit verbundene Rennzirkus bekennen sich zum nachhaltigen Wirtschaften. So hat es sich die Formel 1 mit der Initiative „Net Zero Carbon emissions from factory to flag“ zum Ziel gesetzt, den CO2-Fußabdruck der Rennen bis 2030 auf null zu reduzieren. Darüber hinaus soll der Ausstoß von Kohlendioxid auch bei der Fahrzeugherstellung, bei der Anreise und an den Rennstrecken auf ein Minimum reduziert werden.

Das im Rahmen der Lehrveranstaltung „Strategisches Management“ entwickelte Projekt verfolgt einen infrastrukturellen Ansatz. Es baut sein theoretisches Modell auf der vorhandenen Infrastruktur des Red Bull Rings sowie auf Biomasse und Windenergie auf und ergänzt diese durch innovative Ansätze der Solarstromerzeugung.

Wenn kreative Praxis auf Hochschullehre trifft

Selbst wenn nur das Dach der Haupttribüne für die Energiegewinnung genutzt würde, könnten mit der experimentellen Solartechnik die aktuell anfallenden Baukosten um 40 Prozent gesenkt werden. Durch die mögliche Verdoppelung der Stromerzeugung und eine zusätzliche Halbierung der Stromproduktionskosten würde sich die Projektanlage dreimal so schnell amortisieren wie heutige Photovoltaikanlagen.

Auch wenn sich diese Art der solaren Energiegewinnung noch im Versuchsstadium befindet, hat es die Modellpräsentation als einziger Beitrag einer deutschsprachigen Hochschule in das Projekt „Students as Researchers“ der Architekturbiennale in Venedig geschafft. Die Ausstellung unter dem Motto „Creative Practice and University Education“ läuft noch bis zum Ende der Biennale am 26. November 2023 im Centro Studi e Documentazione della Cultura Armena in Venedig.

Fotos zur Pressemitteilung:

Das Projektteam des Studienbereichs Management & Entrepreneurship der FHWien der WKW. Sein Modell einer energieautarken Rennstrecke wird bei der Architekturbiennale in Venedig präsentiert.
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Bildrechte: FHWien der WKW

Studierende aus acht Ländern Europas, Amerikas und Asiens nehmen an „Students as Researchers“ teil, einem „Collateral Event“ der Architekturbiennale 2023 in Venedig.
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Bildrechte: FHWien der WKW

FHWien der Wirtschaftskammer Wien (WKW) 

Die FHWien der WKW ist Österreichs führende Fachhochschule für Management & Kommunikation. Eng vernetzt mit den heimischen Unternehmen bietet sie eine ganzheitliche und praxisbezogene akademische Aus- und Weiterbildung für über 2.800 Bachelor- und Master-Studierende. Zwei Drittel der Lehrenden kommen direkt aus der Wirtschaft. Ein exakt auf die Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnittenes Lehr- und Forschungsangebot bereitet die Studierenden optimal auf ihre Karriere vor. Seit ihrer Gründung 1994 hat die FHWien der WKW schon rund 14.400 AbsolventInnen hervorgebracht. 

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Bernhard Witzeling
Head of Corporate Communication, Marketing and Alumni & Career Services, Press Officer
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