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Kommunikationswirtschaft

Philipp Pechhacker

Name Philipp Pechhacker, MA
Organisation & Position ÖAMTC Fahrtechnik GmbH, Marketing & Kommunikation
Studiengang KOMM BA VZ 2011, KOMM MA BB 2013
Abschlussjahr 2013
Wahlpflichtfach (wenn BA) NPO-Kommunikation
Datum 15.09.2016

Warum ich mich für mein Studium entschieden habe?

Bei der Wahl meines Studiums achtete ich primär auf meine Interessen: Kommunikation, Marketing, Betriebswirtschaft und vor allem die dazu notwendigen Handwerkszeuge wie Rhetorik, Körpersprache, Verhandlungstechnik, etc. waren jene Fachbereiche, die mich besonders angesprochen haben. Die Kombination fand ich an der FH Wien, dem Institut für Kommunikation, Marketing und Sales, bestens repräsentiert. Außerdem war für mich der Bezug zur Praxis besonders wichtig.

Beruflicher Werdegang (vor, während und nach dem Studium)?

Vor dem Studium absolvierte ich die Reifeprüfung und hatte anschließend in meinem Zivildienst die Möglichkeit, in die Aufgabenbereiche einer PR- und Marketingabteilung Einsicht zu nehmen. Die ersten Schritte in diese Richtung begeisterten mich, weswegen ich das Bachelor-Studium „Kommunikationswirtschaft“ anstrebte. Während des Masterstudiums „Kommunikationsmanagement“ begann ich als Marketingassistent bei der ÖAMTC Fahrtechnik zu arbeiten. Heute bin ich in meiner Position als Fachexperte für Marketing & Kommunikation bei der ÖAMTC Fahrtechnik tätig und für die Bereiche Online Marketing, Social Media, Produktion von Werbemitteln und Abwicklung von Projekten in der internen und externen Kommunikation zuständig. Hierzu zählen auch die laufende, strategische Weiterentwicklung der gesetzten Kommunikationsmaßnahmen und die Teilnahme an Messen bzw. Fachkonferenzen.

Wenn berufsbegleitend, wie habe ich es geschafft, Job und Studium zu vereinbaren?

Die Lösung liegt meiner Meinung nach in einem guten Zeitmanagement. Studium, Job und Privatleben unter einen Hut zu bekommen bedarf einiger intensiver Vorarbeiten. Mein Terminkalender war mein bester Begleiter. Weiters sehe ich einen unterstützenden Verwandten- und Freundeskreis als absolut notwendig. Es bleibt nun einmal weniger Zeit für spontane Treffen übrig – da benötigt es schon ein wenig Geduld und Nachsicht. Hat man den Terminkalender jedoch im Griff, stellt auch das keine große Schwierigkeit dar.

Wie konnte/kann ich das Gelernte im Beruf umsetzen?

Mein Job verlangt sehr viel Flexibilität und zeitnahes Reagieren auf neue Trends. Im Studium habe ich gelernt, vernetzt zu denken und auf neue Situationen flexibel zu reagieren.

Fachlich halfen mir vor allem das Verständnis und die Anwendung der einzelnen Kommunikationsdisziplinen und der Zugang zur „Integrierten Kommunikation“. Besonders intensiv habe ich mich von jeher mit den Inhalten der Social Skills-Veranstaltungen auseinander gesetzt: Verhandlungstechnik, Medientraining, Rhetorik, Konfliktmanagement, etc. – Themen, die den Berufsalltag eines Kommunikationsverantwortlichen immer wieder betreffen.

Was hat mir an diesem Studium besonders gut gefallen?

Besonders angetan war ich von der Praxisnähe und der kleinen Gruppengröße. An der Fachhochschule war ich nicht nur eine Matrikelnummer. Viele Lektorinnen und Lektoren waren sehr daran interessiert, die Studierenden wirklich kennen zu lernen und über fachspezifische Inhalte – im berufsbegleitenden Studium mit Bezug auf den Arbeitsplatz – zu diskutieren. Das half, aktuelle Themen des Jobs zu lösen bzw. die Theorie noch besser zu verstehen.

Mit 1 Million Euro und 2 Jahren Zeit, würde ich…

…eine Weltreise machen (die jedoch auch mit kleinerem Budget und weniger Zeit am Plan steht)