Nachbericht: Leadership Vortrag von Zurich CEO, Dr. G. Matschnig

Kategorie: Aktuelles, Alumni&Co, Unternehmensführung

Die heurige Ringvorlesung "Aktuelle Unternehmensführung" des Instituts für Unternehmensführung an der FHWien der WKW startete am 25.2.2015 gleich mit einem absoluten Highlight.
v.l.: Dr. Thomas Wala (Institutsleiter Unternehmensführung), Dr. Gerhard Matschnig (CEO, Zürich Versicherungs AG)

v.l.: Dr. Thomas Wala (Institutsleiter Unternehmensführung), Dr. Gerhard Matschnig (CEO, Zürich Versicherungs AG)

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Ein bis zum Ende prall gefülltes Audi Max lauschte gespannt den Ausführungen von Dr. Gerhard  Matschnig, Vorstandsvorsitzender der Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft (Zurich), zum Thema „Leadership – Anforderungen und Erfahrungen aus der Praxis“.
Dr. Matschnig verstand es, in seinem höchst inspirierenden Vortrag, die Kernelemente einer erfolgreichen Führungsarbeit in einfachen Worten und anhand zahlreicher Beispiele zu vermitteln.

Führungskräfte müssen andere durch ihre Worte und Taten begeistern können und sich stets ihrer enormen Vorbildwirkung bewusst sein, weshalb sie auch in jeder Hinsicht bemüht sein sollten, mit gutem Beispiel voranzugehen. Sie müssen sich regelmäßig Zeit zur kritischen (Selbst-)Reflexion nehmen und ihren Kollegen/innen und Mitarbeitern/innen stets aufmerksam zuhören, um darauf basierend dann die für eine erfolgreiche Zukunft erforderlichen Veränderungen proaktiv anzustoßen. Leader müssen ferner kritikfähig sein; sich nur mit „Ja-Sagern“ zu umgeben wäre zwar bequem, würde das Unternehmen aber letztendlich nicht weiterbringen. Wichtig ist auch eine hohe Fehlertoleranz; wenn es bei Fehlentscheidungen nur darum geht, Schuldige zu finden und diese zu bestrafen, wird sich im Unternehmen bald niemand mehr trauen, überhaupt eine Entscheidung zu treffen, was langfristig viel fatalere Folgen hätte als die eine oder andere ex post betrachtet falsche Entscheidung. Eine nicht zu unterschätzende Zutat für eine erfolgreiche Führungsarbeit liegt auch im persönlichen Ressourcenmanagement: Führungskräfte müssen Niederlagen verkraften können, Freiräume für Regeneration (z.B. sportliche Aktivitäten etc.) einplanen und vom Instrument der Delegation Gebrauch machen; wer Aufgaben und Verantwortung nicht konsequent delegiert, hat keine Zeit für strategische Überlegungen und signalisiert den Mitarbeitern/innen, dass er ihnen nicht vertraut.

Zurich ist ein Sponsor und Kooperationspartner des Instituts für Unternehmensführung.

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