Department of Communication auf der ECREA 2018!

Kategorie: Aktuelles, Journalismus & Medienmanagement, Kommunikation, Marketing & Sales

Uta Rußmann und Gisela Reiter vom Department of Communication der FHWien der WKW auf der ECREA 2018!

2045 Einreichungen, 1356 TeilnehmerInnen, 1110 Präsentationen – Anfang November fand die 7. Konferenz der European Communication and Research Association (ECREA) unter dem Motto Centres and Peripheries: Communication, Research, Translation” in Lugano (Schweiz) statt.

(How) Do we talk about women? Election coverage of female candidates in Austria” stand im Fokus des Vortrags von Uta Rußmann, Senior Researcher am Department of Communication, und Lore Hayek von der Universität Innsbruck. Die Langzeitanalyse analysiert die „Präsenz“ von Politikerinnen in der Medienberichterstattung (sechs Tageszeitungen und zwei TV-Hauptabendnachrichten) zu den Nationalratswahlen 2008, 2013 und 2017. Durchaus erschreckend: Während die Präsenz von Politikern in der Medienberichterstattung im Zeitverlauf ansteigt, nimmt die geringe Präsenz von Politikerinnen über die letzten zehn Jahre ab.

„Why should I pay for information if I can get it somewhere else for free“

war der Titel der Präsentation von Gisela Reiter, Teaching and Research Associate am Department of Communication bei der ECREA-Pre-Conference “Funding of Independent and/or Public Service Journalism” (FIPS-J) mit dem Schwerpunkt auf neue Finanzierungsmodelle. Der Fokus der qualitativen Studie mit Leitfadengesprächen junger Mediennutzerinnen und –nutzer wurde auf Fragen nach Nutzungsgewohnheiten und Zahlungsbereitschaft für (online) Angebote bzw. private und öffentlich-rechtliche Medien gelegt. Neben der wachsenden Individualisierung des Medienrepertoires und einer Abkehr von linearer Nutzung (z.B.: Programmfernsehen) wurde auch eine zunehmende Bereitschaft für Medienangebote zu bezahlen in der computergestützten Analyse sichtbar.

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