„Wenn die Geschichte gut ist, nimmt sie jeder“

Kategorie: Aktuelles, Journalismus & Medienmanagement

Für die letzte Veranstaltung der Reihe „Journalismus zum Frühstück“ Ende Juni konnte JOUR-Absolventin Franziska Tschinderle als Gast gewonnen werden. Im Gespräch mit Institutsleiter Nikolaus Koller erzählte sie über ihre Arbeit und gab wertvolle Tipps für das (Über-) Leben als freie Journalistin.
Im Gespräch mit Institutsleiter Nikolaus Koller

Im Gespräch mit Institutsleiter Nikolaus Koller

Franziska Tschinderle hat es geschafft. Als freie Journalistin schreibt sie gesellschaftliche, politische und soziale Reportagen, die in Medien wie DATUM, taz am Wochenende, Monde Diplomatique oder VICE veröffentlicht werden - und hat sich so mittlerweile einen Namen in der Branche erarbeitet.

Einfach sei das jedoch nicht gewesen. Durch Stipendien und das mehrfache Verkaufen von Geschichten im Dreieck Österreich, Deutschland, Schweiz, sei ein Überleben jedoch auch als freie Journalistin möglich. „Auch ein weitreichendes Netzwerk, eine Mischung aus JournalistInnen, Einzelpersonen und AktivistInnen, ist dafür notwendig“, so Tschinderle. Zudem sei es zielführend mit NGO's zusammenzuarbeiten: „die führen dich zu Geschichten“, verrät die 23-jährige. Dass es bereits ein sehr dichtes Korrespondentennetz außerhalb Österreichs gibt, mache die Sache zwar schwierig, aber nicht unmöglich: „Wenn, dann muss man spezielle Geschichten machen, für die Korrespondenten keine Zeit haben.“

Für ihr nächstes Projekt wird sie in diesem Sommer mit Fotograf Martin Valentin Fuchs in die Türkei und auf die griechischen Inseln reisen. Die Erfolgsquote zur Finanzierung sei zwar nach wie vor sehr unterschiedlich, aber: „wenn die Geschichte gut ist, nimmt sie jeder“.

Journalismus zum Frühstück“ richtet sich an AbsolventInnen des Instituts für Journalismus & Medienmanagement. Das Veranstaltungsformat wird von APA OTS und REWE International AG gesponsert.

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