Problem-based learning am Institut für Unternehmensführung
29.06.2012
09:59
Kategorie: Aktuelles, Unternehmensführung
In einer Vielzahl von Lehrveranstaltungen werden, mit einer großen Bandbreite an Aufgabenstellungen, am Institut für Unternehmensführung Projekte durchgeführt. Auftraggeber aus allen Branchen stellen die Studierenden vor spannende Herausforderungen.
In diesem Sommersemester wurden dazu gleich zwei Projekte mit einer „etwas anderen“ Lern- und Lehrmethode durchgeführt. Problem-based learning (PBL) lautet das Stichwort. Das Institut wurde vom Kompetenzteam PBL der FHWien, das unter „move! Neue Lernmethoden für neue Karrierebilder“ die Einführung dieser neuen Methode begleitet, unterstützt und ermöglichte so den Studierenden der Unternehmensführung in einer selbstgesteuerten Lernweise und vollkommen eigenverantwortlich an ihren Projekten zu arbeiten.
Im PBL fungiert der/die LektorIn als Coach mit primärer BeobachterInnenrolle. Dazu stellt er/sie die notwendigen Rahmenbedingungen zur Verfügung und begleitet das Projekt-Team durch den Arbeitsprozess. Frei nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“ ließen sich alle Beteiligten – Coaches, Studierende und Auftraggeber – auf die spannenden Projekte ein. Die Auftraggeber waren diesmal: T.I.W (Verein für Training, Integration und Weiterbildung) mit dem Projekt „Potenzial Jugend – ein strategisches Konzept für einen Gastrobetrieb“ und Wick Machinery mit der Aufgabe ein strategisches Unternehmenskonzept zu erstellen.
„Das Thema „eigenverantwortliches Lernen“ wird im PBL ganz groß geschrieben, so die kurze Zusammenfassung von Nadine Zollpriester, Mitarbeiterin des Instituts für Unternehmensführung und PBL-Coach, im Projekt „Potenzial Jugend“. „Studierende und Lehrende lernen jedoch gleichermaßen. Gruppen vollkommen selbstgesteuert arbeiten zu lassen, ist nicht nur eine Herausforderung für die Studierenden, sondern auch für die Coaches und gerade deshalb freue ich mich auf viele weitere „alternativ gecoachte“ Projekte.“











