Peer-Assessment als „Win-win-Situation“ für Lehrende und Studierende

Kategorie: Aktuelles, Personal & Organisation

Julia Dohr, Lektorin des Instituts für Personal und Organisation, leitet bei der vierten Fachtagung des Schreibzentrums einen Workshop und diskutiert mit den TeilnehmerInnen darüber, was ein computerunterstütztes Peer-Assessment im Rahmen der Lehre alles braucht, damit es gelingen kann.
Julia Dohr beim Workshop

Julia Dohr beim Workshop

Auch bei der vierten Fachtagung unseres Schreibzentrums am 28. April 2017 repräsentierte Julia Dohr, interne Lektorin des Instituts für Personal und Organisation, die FHWien der WKW mit einem Workshop. Bei dieser Methodenbörse war Julia Dohrs Workshop "Vom 'shitty first draft' zum wissenschaftlichen Text. Eine Textüberarbeitung in 'small frames'“ schnell ausgebucht. Die TeilnehmerInnen erfuhren, u. a.:

  • wie der Überarbeitungsprozess eines wissenschaftlichen Textes konzipiert werden kann,
  • welche Herausforderungen es dabei auch beim Zeitmanagement von Studierenden oft gibt,
  • und wie ein Peer-Assessment mittels dem Moodle Tool „Gegenseitige Beurteilung“ didaktisch geplant, technisch umgesetzt und in Blended-Learning Lernumgebungen integriert werden kann.


Basierend auf ihren eigenen Erfahrungen mit dem Moodle Tool „Gegenseitige Beurteilung“ in der Lehre mit Berufsbegleitend- und Vollzeitstudierenden reflektierte Julia Dohr durchaus selbstkritisch, dass ein computerunterstütztes Peer-Assessment vor allem dann gelingt, wenn Studierende zum Mitmachen ausreichend motiviert werden, ihnen dafür Präsenzzeiten erlassen werden können, und sie Zeit dafür haben (d.h. E-Learning Blöcke im Stundenplan).

Der Workshop endete mit einer angeregten Diskussion zwischen den TeilnehmerInnen zu der Notwendigkeit geeigneter, organisationaler Rahmenbedingungen für jedwedes Blended-Learning Angebot im Lehrplan.

Rückfragen
Dr.in Julia Dohr
Lektorin
Department of Human Resources & Organization
julia.dohr@fh-wien.ac.at

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