„OIDA – Geschichten übers Alter“: Projektpräsentation vor vollem Haus

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Im Multimedia-Projekt OIDA beschäftigten sich Studierende des Master-Studiengangs „Journalismus & Neue Medien“ der FHWien der WKW unter Anleitung von Falter-Chefredakteur Florian Klenk mit dem Alter und dem Altsein. Am 19. März 2018 wurde OIDA im voll besetzten Audimax vorgestellt.
Rund 200 Interessierte besuchten die Präsentation von OIDA. Ca. 40 Studierende haben an dem Projekt mitgewirkt.

Rund 40 Studierende der FHWien der WKW haben an dem Multimedia-Projekt OIDA mitgewirkt. © Foto unten: Aslan Kudrnofsky

Fast 200 Interessierte waren der Einladung der Studierenden des Master-Studiengangs „Journalismus & Neue Medien“ gefolgt, um sich mit Fragen zur Lebensrealität älterer Menschen, ihren Sorgen und Problemen, aber auch Wünschen, Träumen und Hoffnungen zu beschäftigen.

Bei der Präsentation zeigten die Studierenden die Vielschichtigkeit des Themas: Sie berichteten über bewegende Momente des Abschieds, erzählten vom Altern am Land, vom Singen und gemeinsamen Musizieren und von ihrer Fahrt mit einem Pflegerinnen-Taxi nach Rumänien.

Neben den zahlreichen Gästen war auch die rumänische Altenpflegerin Elena Popa anwesend. Ihre Geschichte und ihr Gerichtsprozess gegen eine Pflegerinnen-Agentur wurden von den Studierenden journalistisch begleitet. Der Chor „Keine Angst vor falschen Tönen“ des Wiener SeniorInnenzentrums im WUK umrahmte den Abend musikalisch.

„Das Besondere an diesem Projekt ist, dass wir hier lernen, wie Journalismus funktioniert: wie man Texte schreibt, wie man Geschichten erzählt, wie man filmt, wie man Leute vor der Kamera zum Erzählen bringt, ohne sie dabei bloßzustellen“, so Lektor Florian Klenk. „Journalismus kann man nicht einfach so lernen wie am Reißbrett“, schließt sich Studienbereichsleiterin Daniela Süssenbacher mit Verweis auf das didaktische Konzept der FHWien an. „Journalismus kann man nur lernen, indem man ihn praktiziert.“

Der Name „OIDA“ spielt auf den wienerischen Ausdruck für „Alter“ an. Doch es gibt noch eine zweite Bedeutung: Auf Altgriechisch bedeutet οἶδα „ich habe erfahren“ bzw. „ich weiß“. Dies ist als Anspielung auf die Erkenntnisse der JournalistInnen während der Recherche zu verstehen. Es bezieht sich aber auch auf den Erfahrungsschatz der älteren Generation.

Alle Beiträge des Projektes sind abrufbar unter www.oida.online

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