Ergebnispräsentation – Studie zur Arbeitgebermarke Manpower/Experis

Kategorie: Aktuelles, Personal & Organisation

Am 23. Juni waren VertreterInnen der Manpowergroup Österreich eingeladen, die mit Spannung erwarteten Ergebnisse der von ihnen beauftragten Studie „Bewerben bei Manpower/Experis – warum (nicht)?“ von Studierenden des zweiten Semesters des BA Studiengangs Personalmanagement präsentiert zu bekommen.
Präsentation der Endergebnisse vor VertreterInnen der Manpowergroup Österreich

Präsentation der Endergebnisse vor VertreterInnen der Manpowergroup Österreich

Präsentation der Endergebnisse vor VertreterInnen der Manpowergroup Österreich

Präsentation der Endergebnisse vor VertreterInnen der Manpowergroup Österreich

Die StudentInnen des Instituts für Personal & Organisation beschäftigten sich im Rahmen der Lehrveranstaltung „Business Research“ im Sommersemester 2017 intensiv mit der Forschungsfrage, welchen Einfluss die Arbeitgebermarke von Manpower bzw. Experis auf Jobsuchende hat, um sich dort zu bewerben – oder auch nicht. In vierzig problemzentrierten Interviews befragten die Studierenden ihre InterviewpartnerInnen über die Wahrnehmung der Marken Manpower/Experis sowie die Motivationsgründe bzw. Barrieren einer Bewerbung bei Personaldienstleistern generell.

Es zeigte sich, dass sich die Befragten aus unterschiedlichen Gründen bei Manpower bzw. Experis bewerben (würden). Zum einen bestünde im Rahmen einer Anstellung bei einem Personalüberlasser die Möglichkeit viele unterschiedliche Positionen kennenzulernen, um breite Erfahrungen zu sammeln bzw. mit vielen unterschiedlichen Menschen und Teams zu arbeiten. Zum anderen könne man auf diesem Wege das Netzwerk und das große Jobangebot der Personaldienstleister nutzen.

Barrieren, sich nicht auf von Manpower bzw. Experis ausgeschriebene Positionen zu bewerben, beschrieben die InterviewpartnerInnen hauptsächlich mit der Angst vor instabilen Anstellungsverhältnissen bzw. vor schlechterer Bezahlung als bei einer Fixanstellung.

Sie attestierten Manpower/Experis einen professionellen Bewerbungsprozess und guten Service, wünschten sich jedoch noch mehr Transparenz über die Dauer des Prozesses bzw. die vorhandenen Positionen. Insbesondere die Befragten, die bereits mit Manpower/Experis zusammenarbeiteten bescheinigten der Personalüberlassung ein professionelles Image.

Spannend war, dass viele Befragte auch einem explizierten Vermittler von Spezialisten- und Expertenjobs wie Experis ein „Blaumannimage“ zuschrieben. Eine Kernempfehlung der Studierenden war daher im Rahmen der Markenpräsentation von Experis verstärkt Assoziationen zu Fachkräften zu schaffen.

Schwerpunkte der für das Wintersemester geplanten quantitativen Befragung sind gerade im Abstimmungsprozess mit den AuftraggberInnen der Manpowergroup.

Kontakt:

Mag. Mag. (FH) Anja Lasofsky-Blahut
Academic Coordinator
Human Resources Management & Organisational Development
anja.lasofsky-blahut@fh-wien.ac.at

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