Begeisterung für das Lernen
10.07.2012
17:12
Kategorie: Aktuelles, Problem Based Learning
Am 5. und 6. Juli fand an den FHWien-Studiengängen der Wirtschaftskammer Wien (WKW) der zweite internationale Problem Based Learning (PBL) Kongress statt. Über 100 ExpertInnen aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden und Österreich trafen sich, um Forschungsergebnisse und Erfahrungen auszutauschen.
An Hand vieler Projekte wurde gezeigt, wie Problem-Based Learning eingesetzt werden kann, wobei die Komplexität der Methode hohe Anforderungen an die Lehrenden bzw. die gesamte Organisation stellt. Die Qualität der Umsetzung entscheidet über den Erfolg. So führen mangelhaft gestaltete Lernumgebungen rasch zur Überforderung der Lernenden. Das Zusammenspiel zwischen Ausgangsfall, Lernbegleitung, Timing und Organisation ist entscheidend. „PBL ist anspruchsvoll und eine Lehr- und Lernmethode der Zukunft“, betont Michael Mair, Institutsleiter Tourismus Management FHWien und Mitorganisator des Kongresses.
Die Ergebnisse der Konferenz sind im Tagungsband „Problem-Based Learning im Dialog“ bei facultas rechtzeitig zu Kongressbeginn erschienen.
Innovative Lehr- und Lernmethode
Die Neugier als Ausgangspunkt eines Lehr- und Lernprozesses schafft Begeisterung und fördert die Eigenverantwortung. Das ist das Grundkonzept von PBL. Der Beginn des Lernprozesses ist eine Fragestellung, ein Puzzle, etwas Irritierendes. Die Aufgabe der Lehrenden ist nicht das Wiedergeben der Lehrbücher, sondern die Neugierde zu wecken und die Verantwortung für den Lernerfolg an die Studierenden zurückzugeben. In diesem Sinne ist PBL eine hervorragende Möglichkeit zur vielfach geforderten Reform der Lehre an Hochschulen.
Bilder vom PBL Kongress finden Sie hier.












